Junuzovic trifft bei Werder-Sieg

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Junuzovic trifft bei Werder-Sieg

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Werder Bremen feiert souveränen 4:1-Erfolg gegen Schlusslicht Hannover.

Die Österreicher-Clubs Werder Bremen und VfB Stuttgart haben sich am Samstag in der deutschen Fußball-Bundesliga mit klaren Heimsiegen im Abstiegskampf Luft verschafft. Bremen fertigte Schlusslicht Hannover 96 auch dank eines Tores von Zlatko Junuzovic mit 4:1 ab und schob sich auf den 13. Tabellenplatz. Stuttgart überholte durch ein 5:1 gegen 1899 Hoffenheim sogar den 1. FC Köln und ist Zehnter.

Junuzovic trifft
Werder liegt nun drei Punkte vor dem Relegationsplatz, den nach einem 1:1 gegen den von Ralph Hasenhüttl betreuten FC Ingolstadt weiter Eintracht Frankfurt einnimmt. Für den zweiten österreichischen Trainer, Peter Stöger, setzte es mit Köln durch ein 1:3 gegen Schalke einen weiteren Rückschlag. Die Schalker überholten Mönchengladbach, das in Wolfsburg mit 1:2 unterlag, und sind neuer Vierter.

Bremen legte nach dem 4:1 am Mittwoch in Leverkusen nach. Junuzovic und Landsmann Florian Grillitsch spielten beim ersten Heimsieg seit August durch. Ersterer setzte mit einem Volley, bei dem er ausrutschte, den Schlusspunkt des Torreigens (67.). Für Hannover wird es immer enger. Dem Tabellenletzten fehlen nach zehn Niederlagen in den vergangenen elf Ligaspielen bereits sieben Zähler auf die mögliche Rettung.

VfB feiert Schützenfest
Stuttgart fand nach zuletzt zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstraße. ÖFB-Teamspieler Florian Klein wurde beim Schützenfest gegen Hoffenheim zur Pause eingewechselt, Landsmann Martin Harnik saß auf der Bank. Innenverteidiger Georg Niedermeier traf zweimal (6., 51.). Die Stuttgarter haben bereits sieben Punkte auf Frankfurt gut, bei Köln sind es immer noch deren sechs.

Das Team von Peter Stöger hat in den vergangenen vier Partien allerdings nur einen Zähler geholt. Stürmer Philipp Hosiner musste die Niederlage gegen Schalke von der Bank aus verfolgen. Alessandro Schöpf wurde bei den Gelsenkirchnern nach seiner jüngsten Gala mit Tor und Assist gegen den HSV (3:2) in der 61. Minute ausgewechselt.

Aufsteiger punktet weiter
Ingolstadt ist bereits vier Partien ungeschlagen und einen Zähler vor Stuttgart Neunter. Hasenhüttl rotierte, ließ unter anderem ÖFB-Teamspieler Lukas Hinterseer nach zuletzt drei Treffern in Folge auf der Bank. Torhüter Ramazan Özcan hätte beim Ausgleich durch einen Kopfball von Marco Russ energischer aus seinem Tor kommen können (69.). Neben dem Vorarlberger spielte auch Markus Suttner durch.

Martin Hinteregger erfüllte bei Mönchengladbach auf dem linken Flügel Defensivaufgaben, Verteidigerkollege Martin Stranzl fehlte wegen seines Muskelfaserrisses. Leverkusen beendete seine Niederlagenserie nach 0:3-Rückstand in Augsburg mit einem 3:3. Der gesperrte Roger Schmidt sah die Aufholjagd seiner Mannschaft nicht. Der frühere Salzburg-Trainer spionierte stattdessen beim nächsten Europa-League-Gegner Villarreal.
 

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