Riesen-Aufregung herrschte kurz vor der Pause um den portugiesischen Schiedsrichter beim WM-Quali-Showdown zwischen Österreich und Bosnien.
Der portugiesische Schiedsrichter João Pinheiro handhabte das Spiel von Österreich gegen Bosnien so, wie er schon das 1:1 des ÖFB-Teams gegen Serbien im Nations League Playoff handhabte. Der 37-Jährige verzichtete am 20. März auf viele Unterbrechungen, gelbe Karten verteilte er überhaupt gar keine.
- ÖFB-Boss Pröll vor WM-Showdown: "Es ist angerichtet"
- Bundeskanzler Stocker ist schon im WM-Fieber
- Bosnien-Fans strömen zum Wiener Stephansplatz
11 Fouls von Österreich, nur neun Fouls von den Serben. Am Ende gab es ein enttäuschendes 1:1, später rutschte Österreich in die Liga B. Grobe Schnitzer gab es keine, Glück brachte er aber auch keines.
Bleibt seiner Linie treu - für Bosnien
Und diesmal? Wieder versuchte Pinheiro das Spiel laufen zu lassen, davon profitierte vor allem in der ersten Halbzeit aber nur Bosnien, denen kein einziges Foul gepfiffen wurde. Bei der ÖFB-Elf waren es aber fünf und eines davon war entscheidend: Zuerst ließ er beim Luftduell von Konrad Laimer und Memic laufen, nachdem Laimer via schöner Kombination mit Arnautovic einnetzte, schaltete sich aber der VAR ein. Pinheiro ging zum Bildschirm und gab wenig später doch Foul von Laimer - Tor aberkannt! Keine Fehlentscheidung, aber passend zu seiner Linie.