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Pacult schleuste Spion ein

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Rapid-Coach schleuste vor EL-Duell Spion bei bulgarischem Gegner ein.

Rapid flog Mittwoch zum Auswärtsmatch in der dritten Runde der Europa-League-Quali gegen Stara Sagora (Donnerstag, 18 Uhr, live in ORF 1). Pacult hat alle Informationen über den bulgarischen Cupsieger:

Sein bulgarischer Freund Daniel Borimirov (40) hat Stara Sagora ausspioniert. Pacult und Borimirov sind seit der gemeinsamen Zeit bei 1860 München ständig in Kontakt. Das machte sich bezahlt. Borimirov (67 Länderspiele und fünf Tore für Bulgarien) ist sicher: „Peter schafft mit seiner Elf den Aufstieg!“

Rapid plant den großen Befreiungsschlag
Für Rapid ist es eine „Schicksalswoche“. Pacult weiß genau: Gegen Stara Sagora muss Donnerstag Abend ebenso ein Erfolg her wie beim Bundesligaschlager am Sonntag gegen Meister Red Bull Salzburg. Das wäre der Befreiungsschlag nach dem Fehlstart!

Verlieren verboten, sonst verschärft sich die Rapid-Krise. Pacult: „Ich sehe das nicht so dramatisch. Die Leistung gegen Wiener Neustadt war absolut in Ordnung. Die Mannschaft hat speziell nach der Pause jenes Gesicht gezeigt, das ich sehen will.“ Das gibt allen Kraft für die Europa-League-Quali. Pacult: „Den bulgarischen Fußball muss man sehr ernst nehmen. Für uns eine schwierige, aber lösbare Aufgabe.“

Bulgaren ohne Stars
Beroe Stara Sagora muss die internationalen Spiele in Sofia austragen, weil die eigene Arena baufällig ist. Der Kader des Zehnten der bulgarischen „A-Liga“ hat einen Marktwert von nur rund drei Millionen Euro (Durchschnittsalter knapp 25 Jahre).

Es ist eine Elf ohne Stars – und auch ohne Legionäre. Alles läuft über Mittelfeld-Regisseur Petar Kostadinov (32). Ebenfalls gefährlich: Stürmer Danail Mitev (26). Daniel Borimirov: „Das ist eine junge und hungrige Truppe, die von der großen Euphorie lebt. Der Cupsieg war eine Sensation. Rapid hat allerdings mehr Klasse und mehr Routine.“

Hofmann beißt Zähne zusammen
Rapid-Kapitän Steffen Hofmann (29) ist noch nicht ganz fit, trotzdem beißt er morgen die Zähne zusammen. Hofmann: „Ich gehe davon aus, dass ich spiele. Ich lasse meine Mannschaft nicht im Stich. Das ist eine harte Phase, durch die wir einfach durchmüssen!“

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