Rapid
Hauptsponsor will neue Fanpolitik
Rapids Hauptsponsor Wien-Energie bringt sich "konstruktiv" in die Überlegungen ein, wie nach dem Platzsturm beim Derby künftig die neue Rapid-Fanpolitik aussehen wird. Das hat ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag betont. Die Gespräche mit dem Verein haben demnach bereits begonnen. Der "Neustart" in der Fanpolitik soll mit dem Start in die kommende Saison erfolgen.
Kunden melden sich beim Wien Energie
"Für uns ist die Sache ganz klar. Wir verurteilen das, was am Sonntag passiert ist, auf das Allerschärfste", erklärte der Sprecher. Man habe als Sponsor mit Rapid sehr gute Zeiten erlebt: "Aber jetzt ist etwas Schlimmes passiert." Davon bleibt offenbar auch das Geschäft nicht völlig unberührt: Laut Wien-Energie gibt es bereits Anfragen von Kunden, die wissen wollen, wie das Unternehmen zu den Vorfällen steht.
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Neu Fanpolitik gefordert
Als Konsequenz fordert der Sponsor eine Änderung in der Fanpolitik: "Wir haben dazu auch konkrete Ideen." Wie die diesbezüglichen Vorschlägen aussehen, wolle man während der laufenden Abstimmung mit dem Verein vorerst nicht sagen, hieß es. Es würden aber Maßnahmen für neue Strategien in der Fanbetreuung ausgearbeitet, die zum Start der neuen Saison zum Tragen kommen sollen.
An ein Aus für die Unterstützung denkt man bei Wien-Energie derzeit nicht, wie versichert wird: "Wir stehen zur Partnerschaft."
Die Fotos zum Platzsturm beim Wiener Derby
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Rapid
Werner Kuhn
Platzsperre
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Ruin droht
Bei drei Geisterspielen würde dem Verein (Budget: ca. 15 Millionen Euro) fast eine halbe Million abhanden kommen. Kuhn: „Wir werden sicher alles versuchen, die Verursacher in Regress zu nehmen.“
Schwere Zeiten
So oder so sieht der Klub schweren wirtschaftlichen Zeiten entgegen. Die OMV reduzierte ihr Engagement unabhängig von den Randalen radikal. Weitere Sponsoren drohen nun abzuspringen. Orange-Sprecher Tom Tesch: „Es muss Gespräche mit dem Rapid-Präsidium geben. So was wie Sonntag darf nie mehr passieren. Wir verlangen einen Maßnahmenkatalog.“
Mit asozialen Gewalttätern will kein Unternehmen werben. Beim Derby saß eine Delegation des Elektronik-Konzerns Philips auf den Rängen. Der geplante Deal dürfte platzen.
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