Österreichs WM-Gruppengegner zeigen sich bereit für die Endrunde. Während Algerien gegen Uruguay Beton anrührte, bewies Jordanien gegen Nigeria echte Kämpferqualitäten.
Die kommenden Gegner der ÖFB-Elf haben am Dienstagabend auf neutralem Boden wichtige Ausrufezeichen gesetzt. Algerien erkämpfte sich in Turin gegen WM-Teilnehmer Uruguay ein torloses Unentschieden. Dabei überzeugten die Nordafrikaner vor allem über die starke linke Seite mit BVB-Profi Ramy Bensebaini und Rayan Ait-Nouri von Manchester City. In der zweiten Hälfte wurde zudem Ex-Star Riyad Mahrez eingewechselt, um den Druck zu erhöhen.
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Jordanien schockt Nigeria in Antalya
Österreichs erster WM-Gruppengegner Jordanien erreichte gegen Nigeria ein beachtliches 2:2. Mousa Tamari von Stade Rennes brachte den Außenseiter in der 19. Minute in Führung, ehe Nigeria die Partie noch vor der Pause drehte. Doch Jordanien steckte nicht auf und Mohammad Al Daoud (77.) markierte den verdienten Endstand. Die ÖFB-Elf trifft am 17. Juni in Santa Clara auf die kampfstarken Jordanier, die sich in Antalya in bestechender Form präsentierten.
Japan düpiert England im Wembley
Eine bittere Heimpleite setzte es für England in London gegen Japan. Ohne den kurzfristig verletzten Torjäger Harry Kane unterlagen die Three Lions mit 0:1, wobei Kaoru Mitoma (23.) nach einem mustergültigen Konter den entscheidenden Treffer erzielte. Für Japan war es bereits der fünfte Sieg in Folge, während England vor heimischer Kulisse die Durchschlagskraft vermissen ließ.
Müde Nullnummern in Oslo und Spanien
In den weiteren Testspielen gab es wenig spielerische Glanzlichter zu vermelden. Norwegen mit Sturm-Gigant Erling Haaland trennte sich von der Schweiz in Oslo mit einem torlosen Remis, das die Zuschauer kaum von den Sitzen riss. Auch Spanien kam gegen Ägypten nicht über ein 0:0 hinaus. Die Niederlande wiederum probten nach einem frühen Platzverweis für Denzel Dumfries (12.) fast das gesamte Spiel über die Unterzahl und retteten gegen Ecuador ein 1:1-Unentschieden über die Zeit.