Gegen Pustertal

KAC erreicht ICE-Finalserie

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Für das beste Team des Grunddurchgangs ist es die erste Endspielteilnahme seit dem Titelgewinn 2021.

Bruneck/Bozen. Der KAC steht in der Finalserie der ICE-Eishockeyliga. Die Klagenfurter besiegten am Sonntag den HC Pustertal auswärts 5:3 (1:0,3:1,1:2) und entschieden damit die "Best-of-seven"-Semifinalserie mit einem 4:0-"sweep" für sich. Für das beste Team des Grunddurchgangs ist es die erste Endspielteilnahme seit dem Titelgewinn 2021. Gegner um den Titel ist Red Bull Salzburg oder HCB Südtirol. Die Bozener glichen mit einem 3:2-(1:0,2:0,0:2)-Heimsieg zum 2:2 in der Serie aus.

In Bruneck setzten die Gäste früh ein Zeichen, Clemens Unterweger traf bereits in der 4. Minute zur Führung. Fortan waren die "Rotjacken" noch vor der ersten Drittelpause dem zweiten Tor näher als die Pustertaler dem Ausgleich. Die entscheidenden Akzente setzte der KAC im zweiten Abschnitt, vor allem Nikolaus Kraus mit seinem ersten Liga-Doppelpack (28./30.) - die Tore jeweils per Direktabnahme nach Assists von Manuel Ganahl und Lukas Haudum.

Finn van Ee erhöhte sogar noch auf 4:0 (35.), doch der entgegen dem Spielverlauf durch Jason Akeson noch vor der letzten Pause gefallene erste Pustertaler Treffer (39.) läutete die Aufholjagd der Heim-Equipe ein. Deren Fans unter den mehr als 3.100 Zuschauern bescherte in erster Linie Rick Schofield mit seinen Toren zum 2:4 (43.) und 3:4 (50./PP) Freudenstimmung. Nicholas Petersen machte per "empty-net"-Treffer allerdings für den KAC alles klar (59.).

Duell der beiden Vorjahresfinalisten

In der Bozener Eiswelle schlugen die Südtiroler im Duell der beiden Vorjahresfinalisten mit u.a. spät in den Dritteln erzielten Nackenschlägen zurück, nachdem sie am Sonntag in Salzburg mit 3:4 verloren hatten. Connor Ford (19.) und Luca Frigo (40.) bescherten den Salzburgern Kabinenpredigten, Letzterer traf ebenso im Powerplay wie Dustin Gazley zum 2:0 (28.). Auch die Salzburger starteten vor mehr als 5.000 Zuschauern eine Aufholjagd, nach Toren von Mario (46./PP) und Paul Huber (53.) ging dann aber doch nichts mehr.

Damit sind weitere zwei bis drei weitere Partien nötig, um den Gegner des KAC in dessen 23. Finalserie zu ermitteln. Gespielt wird am Gründonnerstag (19.15 Uhr) in Salzburg und am Karsamstag (18.00) erneut in Bruneck. Gibt es je einen Sieg, fällt die Entscheidung am nächsten Dienstag (19.15) mit Heimvorteil für die Salzburger. Wer auch immer es wird, Respekt vor der Auswärtsstärke des Rekordmeisters wird angebracht sein, hat der KAC doch alle seine bisherigen fünf Gastspiele im laufenden Play-off gewonnen, womit der Club-Rekord von 1991 und 2001 schon eingestellt wurde.

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