Bei letzten Tests

Formel-1-Hammer: Ferrari hat Hamilton-Schlupfloch entdeckt

Bei den letzten Testfahrten in Bahrain vor dem Saisonstart in die neue Formel-1-Saison kündigt sich ein Ferrari-Hammer an.

Diese Woche testen die Formel-1-Stars ein letztes Mal vor dem WM-Auftakt am 8. März in Australien. In Bahrain wollen sich die Teams den letzten Feinschliff vor dem großen Titel-Angriff holen. Vor allem auf Ferrari und Lewis Hamilton sind viele Augen gerichtet.

Der mittlerweile 41-jährige Rekord-Weltmeister (7x; gleichauf mit Michael Schumacher) erlebte in seiner Debüt-Saison für die Scuderia das schlimmste Jahr seiner Laufbahn. Kein einziges Mal konnte er in einem Grand Prix auf das Podest fahren. Der Sieg im Sprint von China ist nur ein kleiner Wermutstropfen für den langjährigen Erfolgsgaranten.

Vor wenigen Tagen ging auch Ex-Weltmeister und Landsmann Jenson Button hart mit Hamilton ins Gericht. "Er hat die letzten beiden Jahre das Stallduell verloren. Die 30 Sekunden, die ihn unschlagbar machten, fehlen ihm einfach", so das knallharte Urteil von Button.

Hamilton vor Karriereende?

Im Vorjahr kursierten immer wieder Gerüchte, dass Hamilton seine Karriere vorzeitig beenden wird und seinen Traum vom alleinigen Rekord-Titel aufgibt. Aus dem Formel-1-Märchen bei Ferrari wurde ein Alptraum, zuletzt wurde auch der Renn-Ingenieur Hamiltons degradiert.

Noch dazu beobachten viele Experten, dass vor allem Mercedes, McLaren und auch Red Bull in den ersten beiden Testwochen klar vor der Scuderia lagen. Ein großes Fragezeichen steckt weiterhin hinter der Leistung von Aston Martin, wo Mastermind Adrian Newey als Neo-Teamchef sein erstes Auto präsentiert. Bei den Tests fuhren Fernando Alonso und Lawrence Stroll noch hinter dem Feld her, allerdings wird gemunkelt, dass er sich das gesamte Paket tatsächlich erst in Melbourne präsentiert.

Unterdessen dürfte Ferrari ein Schlupfloch entdeckt haben, das noch für ein kleines Beben im Fahrerfeld sorgen könnte.

Ferrari findet Schlupfloch

Während Mercedes einen Vorteil bei der Power Unit haben dürfte, der derzeit von der FIA noch geprüft wird, ist den Entwicklern bei der Scuderia ein weiterer Geniestreich gelungen. Denn während das DRS ab kommender Saison Geschichte ist, haben die Italiener einen Weg gefunden, dass sich der Heckflügel auf den Geraden um 180 Grad dreht. Damit würde ein ähnlicher Effekt passieren und die "rote Göttin" einen enormen Vorteil auf den Geraden haben.

Und auch Hamilton selbst ist von der Entwicklung seines Boliden begeistert. "Ich denke, wir sind mit dem Auto bisher ganz gut gestartet. Es ist eine aufregende Zeit mit der neuen Autogeneration", glaubt der 41-Jährige zurück auf die Siegerstraße finden zu können.

Es gibt auch weitere Gründe zur Hoffnung, die Hamilton positiv in die Zukunft blicken lassen: "Ich durfte an der Entwicklung dieses Autos mitwirken, daher steckt ein Teil meiner DNA darin. Ich fühle mich mit diesem Auto stärker verbunden." Worte, die seine Fans auch wieder hoffen lässt.

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