ÖFB reagiert auf Alabas Party-Ausflug

"Spieler selbst verantwortlich"

ÖFB reagiert auf Alabas Party-Ausflug

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Der ÖFB hat in einer Mitteilung auf den nächtlichen Alaba-Ausflug reagiert.

Der ÖFB hat Dienstag Nachmittag auf die Berichterstattung um Alabas Party-Ausflug mit einer offiziellen Stellungnahme reagiert:

Aufgrund des in mehreren Medien veröffentlichten Bildes von David Alaba in einer Belgrader Diskothek nach dem Qualifikationsspiel zur FIFA Fußball-WM 2018 gegen Serbien nimmt der Österreichische Fußball-Bund wie folgt Stellung:

Oberste Priorität für den ÖFB ist, den Spielern nach den Lehrgängen eine schnellst- und bestmögliche Rückreise zu ihren Vereinen zu ermöglichen. Dazu gehört auch, Direktflüge in die jeweilige Zieldestination zu nutzen, anstelle der Rückreise über Wien mit dem Teamcharter. Aus diesem Grund sind neun Spieler und ein Betreuer nach dem Qualifikationsspiel zur FIFA Fußball-WM 2018 gegen Serbien nicht von Belgrad nach Wien gereist, da sie am darauffolgenden Tag direkt aus Belgrad in ihre jeweiligen Heimatorte zurückgereist sind. Die Spieler wurden, in Abstimmung mit den jeweiligen Klubs, unmittelbar nach dem Qualifikationsspiel zur FIFA Fußball-WM 2018 in Belgrad aus dem Kader entlassen. Der ÖFB hat veranlasst, diese Spieler nach dem Spiel ins Hotel zurückzubringen und hat auch die entsprechenden Transporte vom Hotel zum Flughafen organisiert.

Teamchef Marcel Koller:Wir haben die Rückreise im Sinne einer optimalen Regeneration mit den jeweiligen Klubs abgesprochen und möchten den Spielern unnötige Flüge und Reisestrapazen ersparen. Die Spieler werden am Ende eines Lehrgangs noch medizinisch durchgecheckt. Nach der Entlassung aus dem Kader muss ein Spieler für die Gestaltung seiner Freizeit selbst die Verantwortung übernehmen.

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