Vanek-OP: Alles viel schlimmer

Auch am Bauch operiert

Vanek-OP: Alles viel schlimmer

Unser NHL-Star spielte offenbar mit riesigen Schmerzen Saison zu Ende.

Montag traf die Nachricht, dass Thomas Vanek an der Leiste operiert werden musste, die heimischen Eishockey-Fans wie aus heiterem Himmel. Der Österreicher in Diensten seines "Heimatvereins" Minnesota Wild hatte, wie schon etliche Male zuvor, trotz Verletzung die Zähne zusammengebissen und nahezu die komplette zweite Saisonhälfte, inklusive Playoffs, mit einer schmerzhaften Verletzung durchgespielt. Das bestätigte auch Wild-GM Chuck Fletcher.

+++ Schock: Vanek musste unters Messer +++

Auch am Bauch operiert
oe24.at sprach noch Montag mit Vanek, der sich am Weg der Besserung befindet. Dabei verriet der Steirer, dass er nicht nur an der linken Leiste operiert wurde. "Es musste auch am Bauch auf beiden Seiten operiert werden", so Vanek gegenüber oe24.at. Eigentlich unfassbar, dass Vanek mit so einer Verletzung monatelang jeden zweiten Tag am Eis stand und trotzdem noch Tore und Assists für sich verbuchen konnte.

Vanek weiter: "Ich war am Donnerstag in Philadelphia operieren und bin seit Samstag wieder in Minnesota." Schmerzen sind noch da und werden es wohl auch noch einige Zeit bleiben, aber: "Gehen tut zwar noch weh, aber es wird jeden Tag besser."

In 6 Wochen wieder am Damm
Laut Minnesota Wild soll die Reha-Zeit für Vanek rund 6 Wochen betragen. Einem Comeback als vollfitter Spieler beim Trainingscamp im September sollte also nichts im Weg stehen. Klar ist jetzt aber auch, dass die Schmerzen am Saisonende offenbar immer schlimmer wurden, was auch die ständig weniger werdende Eiszeit des Österreichers erklärt.

Für Vanek ist es nach seinem Kieferbruch im Frühjahr 2009 die erst zweite schwere Verletzung in seiner Profikarriere. Am College hatte Vanek sich bereits das Schlüsselbein gebrochen und spielt seitdem mit einer Stahlplatte.