Germanwings
Todesflug: Warum stürzte Airbus ab?
Für den Airbus-Absturz mit 150 Toten in den französischen Alpen fehlte Mittwochfrüh noch jede schlüssige Erklärung. Nach Angaben der französischen Behörden hatte die Flugüberwachung kurz vor dem Crash am Dienstag noch vergeblich versucht, Kontakt zu den Piloten aufzunehmen. Erste Informationen zum Ablauf des Unglücks erwarten die Ermittler von einem Flugschreiber, der bereits geborgen wurde. Laut einer ersten Auswertung des Sprachrekorders geht aber hervor, dass einer der Piloten nach dem Erreichen der Reiseflughöhe das Cockpit verließ. Als der Sinkflug begann, konnte er nicht mehr zurückkehren, da die Türe versperrt gewesen sein soll, berichtet die New York Times. Unterdessen machten sich 65 Bergungskräfte zu Fuß in das unwegsame Gebiet an der Absturzstelle auf.
News-Sondersendung zum Flugzeugunglück:
Merkel, Holland und Rajoy erreichen den Unglücksort
Mehr Infos:
Luftfahrt-Experte Lauda über die Katastrophe >>>
Der Liveticker zum Absturz >>>
Unglücksflieger war noch am Freitag im Wien >>>
Video: Rettungsmannschaften vor Ort
Wollte Pilot Notlandung hinlegen? >>>
Ganze Schulklasse unter den Toten >>>
Rätselhafter Sinkflug vor dem Crash >>>
Aktuelle Bilder vom Einsatz
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Auf der nächsten Seite der Liveticker zum Nachlesen!
So trauern die Angehörigen
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Die ersten Bilder der Absturzstelle
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Die Wrackteile des Airbus
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+++ LIVE-Ticker +++
Türen von außen nicht zu öffnen
Ein Lufthansa-Sprecher sagte, seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA seien Cockpit-Türen nicht mehr von außen zu öffnen. Dies entspreche den Vorschriften.
Ermittler: Ein Pilot war nicht im Cockpit
Einer der beiden Piloten des abgestürzten Airbus war nach Angaben von Ermittlern kurz vor dem Absturz nicht im Cockpit. Wie in der Nacht zum Donnerstag aus französischen Ermittlerkreisen verlautete, verließ der Pilot nach dem Start das Cockpit und gelangte später nicht mehr hinein. Zuvor hatte die "New York Times" darüber berichtet und sich ebenfalls auf Daten des Stimmrekorders berufen. Die Ermittler beriefen sich auf die ausgewerteten Daten des gefundenen Stimmrekorders. Dort sei zu hören, wie sich die Tür zum Cockpit erst öffnet und dann wieder schließt, gefolgt von Klopfen an der Tür. Dann gebe es bis zum Absturz keine Konversation mehr, hieß es.
Lufthansa: "Keine Spekulationen"
Jetzt reagiert auch die Lufthansa auf die Enthüllungen der US-Zeitung New York Times: Ein Lufthansa-Sprecher wollte Donnerstagmorgen gegenüber der DPA den Bericht eines ausgesperrten Piloten während des fatalen Sinkfluges nicht bestätigen. Man wolle sich “nicht an Spekulationen beteiligen”, hieß es.
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Die französischen Behörden geben nur spärliche Antworten auf den Inhalt des ausgewerteten Sprachrekorders. Es seien Stimmen und Geräusche zu hören, sagte eine Sprecherin der Untersuchungsbehörde. Ein Bericht der New York Times, wonach ein Pilot aus dem Cockpit ausgesperrt war, wurde vorerst nicht kommentiert.
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“Es kommt nie eine Antwort…”
So beschrieb der in der New York Times zitierte Insider der Ermittlungen die Szenen, die am Stimmenrekorder zu hören sind, als der ausgesperrte Pilot zuerst an die Cockpit-Türe klopft, den trommelt, zuletzt mit den Füßen dagegen tritt.
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CNN: War Pilot bewusstlos?
Nach den brisanten Enthüllungen der “New York Times”, wonach ein Pilot nach dem Verlassen des Cockpits wegen einer verschlossenen Türe nicht mehr zurückkehren konnte, wurde auf CNN heftig spekuliert: Warum öffnete der Pilot am Steuer die Türe nicht? Wurde er bewusstlos? Oder war es gar ein absichtlicher Akt, ein Pilotenselbstmord? Die Informationen sollen von einer ersten Auswertung des Stimmenrekorders stammen.
Die Enthüllungen der New York Times im Wortlaut
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Laut einem Offiziellen des US-Militärs, das in die Untersuchung eingebunden sein soll, verliefen die ersten Gespräche im Cockpit des Unglücksjets zuerst sehr “ruhig und professionell”. Als der zweite Pilot ausgesperrt ist, ist auf den Aufzeichnungen zuerst ein leichtes Klopfen an der Türe zu hören. Doch es kommt keine Antwort. Er klopft stärker, immer noch keine Antwort. Dann ist zu hören, dass der zweite Pilot die Türe eintreten will. Dann zerschellt die Maschine. Die Tragödie könnte mit den neuen schockierenden Details zum Krimi werden.
Laut einer ersten Auswertung des Sprachrekorders geht hervor, dass einer der Piloten nach dem Erreichen der Reiseflughöhe das Cockpit verließ. Als der Sinkflug begann, konnte er nicht mehr zurückkehren, da die Türe versperrt gewesen sein soll, berichtet die New York Times.
New York Times: Einer der Piloten aus Cockpit ausgesperrt
Furchtbare Details werden bekannt: Die 16 deutschen Gymnasiasten und zwei Lehrer, die beim Germanwings-Absturz ums Leben kamen, hätten den Todesflug beinahe verpasst, berichtet jetzt der “Guardian”. Eine der Schülerinnen hätte ihren Personalausweis vergessen, bemerkte das Mädchen vor dem Einsteigen in den Zug, der die Gruppe zum Barcelona-Flughafen bringen sollte. Ein Mitglied der Gastfamilie bot an, nach dem Abholen des Ausweises das Mädchen mit dem Auto direkt zum Flughafen zu führen – damit die Gruppe nicht den Zug und damit den Flug verpasst…
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Deutschland trauert
In einem bewegenden Moment wurde beim Freundschafts-Länderspiel zwischen Deutschland und Australien im Stadion in Kaiserslautern bei einer Gedenkminute das Symbol der Trauer nach dem Germanwings-Crash, eine schwarze Schleife, auf der Leinwand gezeigt.
Ermittler suchen Blackbox
Die Suche nach dem zweiten Flugschreiber ging Mittwoch in dem Trümmerfeld weiter. Ohne dessen Daten dürfte die Ermittlung der Absturzursache äußerst schwierig werden. Die Auswertung des bereits gefundenen Sprachrekorders brachte nach Behördenangaben bisher nur eine Sicherheit: Das deutsche Flugzeug mit 150 Menschen an Bord ist nicht in der Luft explodiert. Die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes waren auf unerwartete Probleme gestoßen. Bergungskräfte fanden zwar den Sprachrekorder und den Behälter des Flugdatenschreibers. Die eigentliche Blackbox mit gespeicherten Flugdaten blieb zunächst aber verschollen, wie der französische Präsident Francois Hollande bei einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Seyne-les-Alpes sagte. Zudem dauerte die Auswertung der Geräusche aus dem Cockpit des Airbus A320 länger als erwartet.
Wucht des Aufpralls demolierte Hülle des Sprachrekorders
Ermittler sehen bisher keine Indizien eines Terroranschlages: Der Unglücksjet flog bis zum Aufprall kontrolliert, es gab keine Anzeichen einer Explosion, so die französischen Behörden.
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Niki Lauda: “Es darf nichts vertuscht werden”
Der Ex-Formel-1-Weltmeister appelliert, dass sich der Lufthansa-Chef persönlich um die Aufklärung der Absturzursache kümmern müsse. “Die Angehörigen fragen sich seit gestern nach dem Warum”, sagte Lauda zur “Bild”: “Jetzt muss schnell eine Antwort gefunden werden”. Es dürfe nichts unter den Teppich gekehrt werden, mahnt der ehemalige Airline-Gründer.
Trauer auch in Amerika
Eine Mutter und eine Tochter aus den USA waren an Bord des “Germanwings”-Unglücksjets: Als Opfer des Absturzes in den Alpen wurden nun Yvonne Selke (†57) identifiziert, eine Angestellte der Konsultingfirma “Booz Allen Hamilton” aus Nokesville (US-Staat Virginia) und ihre Tochter Emily, die ein Musikstudium an der Drexel University in Philadelphia abschloss. Die Identität eines dritten amerikanischen Opfers wurde bisher noch nicht bekanntgegeben.
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Erste Opfer geborgen
Rettungskräfte haben erste Opfer des Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen geborgen. Sterbliche Überreste der getöteten Menschen an Bord der Germanwings-Maschine seien am späten Mittwochnachmittag von der Unglücksstelle weggebracht worden, bestätigte ein Sprecher der Polizei. Er ließ offen, wie viele Leichen geborgen wurden.
Drei US-Bürger bei Unglück getötet
Bei dem Absturz sind nach Angaben der Regierung in Washington drei US-Staatsbürger ums Leben gekommen. Germanwings hatte zuvor von zwei Passagieren aus den USA an Bord der Unglücksmaschine gesprochen.
Am Donnerstag fliegen zwei Lufthansa-Sonderflüge Angehörige der Passagiere nach Marseille. Aus Düsseldorf startet der Sonderflug um 8.40 Uhr, aus Barcelona um 8.45 Uhr. Von dort sollen die Angehörigen dann so nahe wie möglich zur Unfallstelle gebracht werden. Der direkte Zutritt ins Absturzgebiet ist aber nicht möglich.
Chef lässt Germanwings-Beschäftigte freinehmen
Die Fluggesellschaft Germanwings lässt alle ihre Beschäftigten nach dem Flugzeugabsturz nach Bedarf freinehmen. "In Düsseldorf kennt jeder jeden. Deswegen haben wir als Geschäftsführung jedem Mitarbeiter freigestellt, ob er in dieser Situation arbeiten möchte", sagte Germanwings-Vorstandschef Thomas Winkelmann den Zeitungen "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger"
Die Unglücksursache ist noch nicht bekannt. Bisher gibt es
Traueranzeige für Schüler veröffentlicht
Das Gymnasium in Haltern hat auf seiner Homepage eine Traueranzeige zum Gedenken an die 16 verstorbenen Schüler und zwei Lehrerinnen veröffentlicht.
Trauerminute
Das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Australien begann mit einer Trauerminute. Benedikt Höwedes, der aus Haltern am See stammt, von wo die verunglückte Schulkasse stammt, ist den Tränen nahe.
Dunkelheit legt sich über das Absturzgebiet
(c) Getty
Doch keine Bergung
"Le Figaro" berichtet, dass die Suche un die Bergung der Opfer für heute eingestellt wurden. Wie am Vorabend wurden fünf Gendarmen zur Sicherung des Geländes zurückgelassen.
Bergung der Opfer hat begonnen
Die Zeitung "Le Dauphine" berichtet, dass die Bergung der Leichen begonnen hat. Die Opfern werden mit Helikoptern abtransportiert.
Unglückswursache weiter unklar
Obwohl eine Audiodatei aus dem Stimmrekorder sichergestellt werden konnte, tappen die Ermittler bei der Unglücksursache weiter im Dunkeln. Fest steht bisher nur: der letzte Kontakt mit den Piloten der Unglücksmaschine war eine Routine-Mitteilung.
Interpol ermittelt
Interpol wird die Untersuchung an der Absturzstelle der Germanwings-Maschine im Südosten Frankreichs unterstützen. Nach einer entsprechenden Anfrage Frankreichs werde ein Team von Spezialisten in die Unglücksregion entsandt.
Keine Explosion
Vor dem Absturz des Flugzeugs hat es keine Explosion gegeben. „Das Flugzeug ist bis zum Schluss geflogen", erklärt BEA-Direktor Rémi Jouty.
Die Pressekonferenz ist zu Ende.
Ursache noch immer unklar
Über die Absturzursache ist noch immer nichts bekannt. Befürchtungen das Alter (24 Jahre) könnte Schuld daran gewesen sein, können weitestgehend ausgeschlossen werden.
Auswertbare Daten von Stimmrekorder
Die Aufnahmen des gefundenen Stimmrekorders sind verwertbar. Über den Inhalt der aufgezeichneten Daten, hält man sich auf der Pressekonferenz jedoch noch bedeckt. Erste Ergebnisse der Auswertung sollen in den nächsten Tagen folgen.
Jouty bekräftigt nochmals, dass entgegen erster Gerüchte, die zweite Blackbox noch nicht gefunden wurde.
Letzter Kontakt um 10:40
Der letzte Radarkontakt soll nach Angaben von Remi Jouty, dem Chef der Untersuchungsbehörde BEA, zwei Minuten vor dem Einschlag registriert worden sein.
Nur die Hülle der zweiten Blackbox gefunden
Scheinbar wurde lediglich die Hülle der zweiten Blackbox gefunden. Das sagte Hollande soeben bei der Pressekonferenz.
Die US: Regierung bestätigt zweit tote Amerikaner
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Jetzt ist der spanische Ministerpräsident
am Mikrophon: "Wir werden alle zusammenarbeiten um diese Krise zu bewältigen."
Nun spricht
: Sie spricht von einer beispielosen Hilfsbereitschaft der Einsatzkräfte. Ihre Gedanken sind "bei den Angehörigen, aber auch bei den Leuten in der Region".
Pressekonferenz
Die Staatschefs treten nun vor die Presse.
spricht den Angehörigen sein Beileid aus.
Auswertung des Stimmrekorders nicht möglich
Die Einsatzkräfte sind bisher nicht in der Lage, den Stimmrekorder aus dem Cockpit auszuwerten, berichtet die "New York Times".
Ein Zeichen der Trauer und des Zusammenhalts
Deutschland, Frankreich und Spanien
Zweite Box gefunden!
Nun soll auch die zweite Blackbox gefunden worden sein. Problem: Die Speicherkarte dürfte fehlen.
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Auch die ersten Angehörigen sollen nun am Unglücksort eingetroffen sein. In Digne und in Seyne-les-Alpes sind Betreuungszentren mit Seelsorgern für Angehörige eingerichtet.
Staatsoberhäupter tragen sich in Kondolenzbuch ein
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Krimi um den Absturz
Verschiedene Theorien über den Unfall-Hergang wurden bereits in den Raum geworfen. Bis jetzt konnte jedoch noch keine verifiziert werden. Was den Beobachtern jedoch erneut zu denken gibt, sind Berichte von Medien die von einem 18 minütigen Sinkflug, anstatt der bisher angenommen 8 Minuten ausgehen. Wie der "Independent" berichtet, soll die französische Verkehrsministerin Ségolène Royal dies bei einem Besuch in London bestätigt haben.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat nun mit den Angehörigen der Opfer gesprochen und zeigte sich bestürzt:
(c) Reuters
Unfassbar
Wie bild.de soeben berichtet, wurden die verunglückten Schüler per Los für die Reise ausgewählt. Für die Teilnahme am Austausch gab es mehr Bewerber als Plätze, deshalb musste ausgelost werden, das bestätigte nach Bild-Informationen eine Sprecherin der Bezirksregierung.
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Zunächst werden die Staatsoberhäupter jedoch über die Fortschritte der Bergungsarbeiten von den Einsatzkräften informiert. Die Politiker wollen sich ein Bild von der Lage machen.
Überflug geplant
Wie BFM TV berichtet soll nun ein Überflug über das Unglücksgebiet mit den drei Regierungschefs stattfinden.
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Sie sind da
Zwei Militärhubschrauber bringen Hollande und Merkel an die Unglücksstelle. Sie begeben sich jetzt zu den Einsatzkräften.
Ankunft von Merkel
Angela Merkel, François Hollande und Mariano Rajoy werden jede Minute am Unglücksort erwartet.
Nationalitäten der Opfer
An Bord der Maschine hätten sich 72 Deutsche und 35 Spanier befunden, so Germanwings-Chef Thomas Winkelmann . Je ein Opfer stammte aus Großbritannien, den Niederlanden, Kolumbien, Mexiko, Japan, Dänemark und Israel. Je zwei Menschen an Bord kamen aus Australien, Argentinien, dem Iran, Venezuela und den USA.
Opfer werden noch nicht geborgen
Die Rettungskräfte an der Absturzstelle des Germanwings-Airbus wollen am Mittwoch keine Opfer bergen. Das sagte Rettungspilot Xavier Roy am Einsatzort in Seyne-les-Alpes. Wichtig sei zunächst, den zweiten Flugschreiber zu finden. Außerdem werde das Absturzgebiet weiter gesichert.
72 Deutsche unter den Opfern.
Unter den Opfern des Germanwings-Absturzes in Frankreich befinden sich jüngsten Erkenntnissen zufolge 72 deutsche Staatsbürger.
Das ist der beschädigte Voice-Recorder der Maschine
Trauer während Schweigeminute
Crews wollen nicht fliegen - Konkurrenz hilft
Obwohl etliche Germanwings-Besatzungen wegen der Trauer und Betroffenheit nicht einsatzbereit sind, musste am Mittwoch nur ein Flug komplett gestrichen werden. Mehr Informationen hier:
Merkel am Unglücksort
Kanzlerin Angela Merkel wird am Mittwochmittag (14.00 Uhr) am Unglücksort erwartet. Dort wird sie auch Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy und Frankreichs Präsident Francois Hollande treffen. "Wir werden ihnen Karten zeigen und erklären, was geschehen ist und was wir tun", sagte Polizeigeneral David Galtier.
Stimmenrekorder nutzbar
Flugschreiber sei "zwar beschädigt", sagte Verkehrs-Staatssekretär Alain Vidalies. "Aber wir denken, dass er nutzbar ist." Sollten Stimmen auf dem Gerät zu hören sein, dann werde die Auswertung "sehr schnell" gehen. Die Analyse von möglichen Geräuschen werde länger dauern.
Andere Route gewählt
Nach dem Absturz eines Germanwings-Jets auf der Strecke Barcelona-Düsseldorf hat die Fluglinie unbestätigten Berichten zufolge am Mittwoch eine andere Flugroute gewählt. Der Flug habe auch eine neue Flugnummer erhalten, schrieb die Plattform Plane Finder auf dem Internet-Kurznachrichtendienst Twitter.
(c) APA
Schon einmal Absturz in der Region
In der Absturzregion des Airbus A320 hat sich schon einmal ein schweres Flugzeugunglück ereignet. Im September 1953 stürzte eine Lockheed L-749A Constellation von Air France am Mont Le Cimet bei Barcelonnette ab. Die Unfallstelle liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich der Absturzregion des Airbus. Alle 33 Passagiere sowie neun Besatzungsmitglieder an Bord wurden getötet.
"Alles ist pulverisiert"
Die Wucht des Aufpralls hat die Unglücksmaschine von Germanwings nach Aussage von Rettungskräften in kleinste Trümmer zerbersten lassen. "Alles ist pulverisiert. Man kann nichts mehr auseinanderhalten. Man sieht nichts, man kann nicht einmal ein Flugzeug darin erkennen", so Feuerwehr-Leutnant Eric Sapet zu der französischen Zeitung "Le Monde".
Neue Erkenntnisse
Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will den Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages mittags über neue Erkenntnisse vom Absturzort informieren. Die Lufthansa habe schon die ersten Wartungsergebnisse übermittelt, so Ausschuss-Vorsitzender Martin Burkert (SPD). "Wir werden alles hinterfragen. Es geht um die Wartungspläne, es geht um die Frage der Arbeitszeiten bei Piloten, die Besatzung, aber es geht auch um technische Details." Wenn Konsequenzen gezogen werden müssten, müsse das ohne Rücksicht auf Finanzen geschehen.
Einsatzkräfte bei einer Besprechung
Russische Maschine sicher gelandet
Mehr Informationen finden Sie hier:
Flugschreiber zur Analyse in Paris
Der erste gefundene Flugschreiber ist zur Analyse der Daten in Paris eingetroffen. Die Auswertung werde noch am Vormittag beginnen, sagte der für Transport zuständige französische Staatssekretär Alain Vidalies dem Sender Europe 1. Die Box sei beschädigt, aber es werde angenommen, dass sie zu verwerten sei, sagte Vidalies.
Schweigeminute
Am Dienstag um 10:53 Uhr stürzte die Airbus-Maschine ab. Im Gedenken an die Opfer rufen Lufthansa und Germanywings zu einer Schweigeminute auf.
Boeing mit Triebwerksausfall auf Notlandekurs in Russland
Eine Boeing mit 78 Passagieren an Bord hat nach Angaben aus russischen Luftfahrtkreisen um eine Notlandung in St. Petersburg gebeten. Ein Triebwerk sei ausfallen. Weitere Einzelheiten lagen zunächst nicht vor.
VIDEO:
Deutschland trauert
Das deutsche Bundesinnenministerium hat Trauerbeflaggung an allen Bundesbehörden angeordnet. Bis einschließlich Freitag sollen an sämtlichen Ministerien und den nachgeordneten Stellen die Fahnen auf halbmast wehen.
Kein Terroranschlag
Die französische Regierung geht nicht von einem Terroranschlag als Ursache für den Absturz aus. Es werde zwar in alle Richtungen ermittelt, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve am Mittwoch dem Radiosender RTL. Ein Terroranschlag sei aber nicht die wahrscheinlichste These.
Bekannte Opernsängerin unter den Opfern
Unter den Opfern ist auch die Opernsängerin Maria Radner. Das bestätigte die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo Radner viele Gastspiele hatte. Die Altistin, die auch Auftritte am Theater an der Wien hatte, sei zusammen mit dem ebenfalls ums Leben gekommenen Bassbariton Oleg Bryjak auf dem Rückflug aus Barcelona gewesen.
Schweigeminute
Der Lufthansa-Konzern ruft alle seine Mitarbeiter dazu auf eine Schweigeminute einzuhalten. Um 10:53 soll am Mittwoch den Opfern des Fluges gedacht werden. Um diese Uhrzeit war am Vortag der Airbus verunglückt.
Helikopter am Weg zur Unglücksstelle
Gestrichene Germanwings-Flüge
Der Sprecher der Pilotenvereinigung Cockpit, Jörg Handwerg, wies Spekulationen zurück, es gebe bei den Germanwings-Piloten Sicherheitsbedenken. "Das hat nichts mit der Sicherheit zu tun", sagte Handwerg im ARD-"Morgenmagazin". Es seien Kollegen und Freunde ums Leben gekommen. Dies belaste "emotional so stark", dass es besser sei, nicht in ein Flugzeug zu steigen.
Dieses Bild soll einige der deutschen Schüler unter den Opfern zeigen
Deutsche Experten vor Ort
Noch am Mittwoch in der Früh beginnt die Arbeit für die Experten der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Drei Fachleute hätten sich auf den Weg gemacht, um die Unfallstelle zu untersuchen, sagte der Sprecher der Bundesstelle, Germout Freitag. Vermutlich werden sie nach seiner Schätzung nicht vor 09.00 Uhr an der Unfallstelle ankommen.
Mehrere Germanwings-Flüge gestrichen
Auch am Mittwoch wurden wieder mehrere Germanwings-Flüge gestrichen. Zahlreiche Crewmitglieder sehen sich nicht in der Lage, die Flüge durchzuführen, so ein Sprecher der Lufthansa.
Informationen trotz Schäden
Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve erklärte, die Black Box sei zwar beschädigt, von ihr könnten dennoch Informationen gewonnen werden.
Stimmenrekorder beschädigt
Der gefundene Flugschreiber ist nach Behördenangaben beschädigt. Der Flugschreiber, bei dem es sich um den Stimmenrekorder des Airbus A320 handle, werde zur Untersuchung nach Paris gebracht.
Trauer vor dem Joseph-König-Gymnasium (Deutschland)
Ohne Schnee, Regen oder stärkeren Wind sind die Witterungsbedingungen für die Rettungskräfte und Hubschrauber besser als zunächst befürchtet.
Bergungsarbeiten fortgesetzt
Nach dem Flugzeug-Absturz in den französischen Alpen laufen nun die Rettungsarbeiten wieder.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Die französische Staatsanwaltschaft, kündigt an acht Zeugen befragen zu wollen. Um wen es sich bei den Zeugen handelt, ist noch unbekannt.
Einsatzkräfte vor Abflug
Helikopter mit Gebirgsstaffel fliegen um 5:30 Uhr
Die Hubschrauber sollen 30 Gendarmen in dem zerklüfteten Bergtal, durch das auch Wölfe streifen, absetzen, wurde mitgeteilt. 65 Einsatzkräfte brachen bereits am Dienstag zu der Unglücksstelle zu Fuß auf. Inzwischen ist der erste Germanwings-Flieger nach der Katastrophe, ebenfalls als Barcelona kommend, in Düsseldorf mit Verspätung gelandet.
Trümmer liegen an Felswand verstreut
Schaulustige sollen von Absturzstelle ferngehalten werden
Die Bergungsteams wollen frühmorgens ab 5:30 Uhr die Arbeiten an der Unglücksstelle wieder aufnehmen und trotz schlechtem Wetter die ersten Leichen bergen. Die Behörden stellten auch klar, dass sie Schaulustige von der Unglücksstelle fernhalten wollen. “Es muss verhindert werden, dass wichtige Indizien zerstört werden”, so ein Sprecher des französischen Innenministeriums.
Angela Merkel am Mittwoch an der Unglücksstelle erwartet
Die deutsche Bundeskanzlerin will am Nachmittag gemeinsam mit Frankreichs Präsidenten Francois Hollande und dem spanischen Premier Mariano Rajoy die Absturzstelle von Germanwings Flug 4U 9525 besuchen, so Berichte.
Die Flugnummer 4U 9525 des Todesfluges wird nicht mehr eingesetzt von der Fluglinie, wird auf Twitter berichtet..
Airbus-Absturz gibt Rätsel auf
Für den Airbus-Absturz in den französischen Alpen fehlte am Morgen nach der Katastrophe mit 150 Toten noch jede schlüssige Erklärung. Nach Angaben der französischen Behörden hatte die Flugüberwachung kurz vor dem Crash noch vergeblich versucht, Kontakt zu den Piloten aufzunehmen. Erste Informationen zum Ablauf des Unglücks erwarten die Ermittler von einem Flugschreiber, der geborgen wurde. Unterdessen machten sich 65 Bergungskräfte zu Fuß in das unwegsame Gebiet an der Absturzstelle auf. Sie sollten bei schlechtem Wetter mit Regen und niedrigen Temperaturen in der Bergregion campieren. Die Gendarmerie will am frühen Morgen zwischen 5.30 und 6.00 Uhr mit Hubschraubern eine Gebirgsstaffel von 30 Polizisten in dem zerklüfteten Tal absetzen, in dem die Flugzeugtrümmer liegen. Der Lufthansa-Chef Carsten Spohr schloss am Dienstagabend einen Zusammenhang zwischen dem Absturz und einer Reparatur der Maschine am Tag zuvor aus. "Das Flugzeug war in hervorragendem technischen Zustand", sagte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende über den verunglückten Airbus A320 der Tochtergesellschaft Germanwings. Einer Lufthansa-Sprecherin zufolge war ein Problem mit der Bugrad-Klappe des mehr als 24 Jahre alten Jets routinemäßig beseitigt worden.
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