Mode-Sünde
Fauxpas bei Royal-Hochzeit: Königin Camilla trägt Weiß!
Bei einer Hochzeit gibt es eine ungeschriebene Mode-Regel, die eigentlich jeder Gast kennt: Weiß gehört der Braut. Doch ausgerechnet Königin Camilla sorgte bei der royalen Hochzeit von Peter Phillips und Harriet Sperling am Samstag, 6. Juni, für Gesprächsstoff. Denn während die Braut in ihrer bodenlangen Spitzenrobe zeitlos schön aussah, erschien Camilla in einem Look, der zumindest auf den ersten Blick gefährlich nah an Bridal White lag.
Königin Camilla setzt auf weißes Ensemble
Harriet Sperling, die frisch angetraute Ehefrau von Peter Phillips, wählte für ihren großen Tag ein elegantes Brautkleid aus feiner Spitze. Der Look war klassisch, romantisch und ganz auf die Brautrolle zugeschnitten. Umso mehr fiel auf, dass Königin Camilla ebenfalls in einem sehr hellen Ensemble zur Hochzeit erschien.
Zwar könnte man argumentieren, dass Camillas Look je nach Licht als zartes Buttergelb, Creme oder Elfenbein durchgeht. Auf vielen Bildern wirkt das Outfit aber vor allem eines: weiß. Und genau das macht den Auftritt heikel. Denn auch wenn der Farbton nicht reinweiß gewesen sein sollte, gilt bei Hochzeiten die Faustregel: Alles, was mit der Braut konkurrieren könnte, bleibt besser im Schrank.
Auch Prinzessin Anne griff bei der Hochzeit zu einem hellen Gelbton. Bei ihr war der Trend-Farbton allerdings deutlich erkennbarer. Camillas Ensemble hingegen bewegte sich optisch in einer Grauzone – oder besser gesagt: in einer Weißzone. Für einen normalen Sommertermin wäre der Look elegant und absolut stilsicher gewesen. Bei einer Hochzeit ist diese Farbwahl jedoch mindestens diskutabel.
Camilla kombiniert Lady Dianas Lieblingstasche
Königin Camilla entschied sich für einen eleganten Monochrome-Look: Kleid, Mantel und Hut waren in einem sehr hellen Ton gehalten. Dazu kombinierte sie eine beige Tasche der Luxusmarke Dior – ausgerechnet jenes Modell, das eng mit Prinzessin Diana verbunden ist: die "Lady Dior Bag".
Die Tasche mit dem charakteristischen Cannage-Muster, der rechteckigen Form und den baumelnden Dior-Buchstaben wurde nach der ersten Ehefrau von König Charles benannt. Diana trug das Modell in den 1990er-Jahren immer wieder und machte es damit zu einer der berühmtesten Taschen der Modegeschichte. Dass Camilla ausgerechnet dieses Accessoire zu einer royalen Hochzeit wählte, dürfte bei Royal-Fans zusätzlich für Gesprächsstoff sorgen.
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Stilvoll, aber riskant
Camillas Look war ohne Frage elegant. Doch bei einer Hochzeit zählt nicht nur, ob ein Outfit modisch funktioniert – sondern auch, welche Botschaft es sendet. Und ein beinahe weißer Look bleibt bei einer Hochzeit nun einmal ein absolutes No-Go.
Ob Buttergelb, Elfenbein oder Creme: Wenn ein Outfit auf Fotos wie Weiß wirkt, ist der Fauxpas schon passiert.
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