Mode mit Geschichte

VIPs beim modischen "Sommernachtstraum"

Alexis Gonzalez präsentierte "Ein Sommernachtstraum © Guenter Leitner
Alexis Gonzalez präsentierte seine neue Kollektion mit Promi-Models wie Simone Stelzer in der Kattus-Sektkellerei.
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Die historischen Gewölbe der Wiener Sektkellerei Johann Kattus haben in ihrer langen Geschichte schon unzählige rauschende Feste erlebt. Am 1. Juni kam eine ganz besondere Facette hinzu – eine Liaison aus feinen Stoffen, ausdrucksstarker Fotografie, Malerei und Musik, die den Geist der Wiener Kreativszene atmete.

Promi-Liebling im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt dieses Abends stand ein Designer, der aus der heimischen Modewelt nicht mehr wegzudenken ist: Alexis F. Gonzalez. Mit seinem einstigen Concept Store RUNWAY schuf der gebürtige Kolumbianer einst eine feste Institution für Designkultur in Wien. Inzwischen ist daraus längst sein eigenes, erfolgreiches Label "RUNWAY by Alexis F. Gonzalez" gewachsen, das sich ganz bewusst den Gesetzen der Fast-Fashion widersetzt.

Alexis Gonzalez präsentierte "Ein Sommernachtstraum © Guenter Leitner

Tradition trifft Moderne

Gemeinsam mit der Event-Organisatorin Jeanni Ebner lud der Designer unter dem  Titel "Ein Sommernachtstraum" zur Präsentation. Dass die Wahl der Location dabei auf die geschichtsträchtige Traditionskellerei fiel, war alles andere als Zufall, sondern vielmehr eine emotionale Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Die Familie Polsterer-Kattus begleitete den kreativen Weg des Couturiers nämlich schon von seinen allerersten Entwürfen an.

Singende Muse im Fokus

Wie vielschichtig Gonzalez Mode versteht, offenbarte sich den geladenen Gästen nicht erst auf dem eigentlichen Laufsteg. Bereits im Vorfeld des Events war eine kunstvolle Fotostrecke entstanden, für die Schlagersängerin Simone Stelzer in die Rolle der Muse schlüpfte. Die Fotografin Luiza Lamtiugina fing die fließenden Silhouetten der aktuellen Resort-Kollektion in ruhigen, klaren Bildern ein.

Simone Stelzer diente als Muse für die neue Kollektion © Luiza Lamtiugina

Diese großformatigen Fotografien säumten nun die altehrwürdigen, rauen Mauern des Kellers und gaben den Besuchern die Möglichkeit, die Ästhetik und die feine Verarbeitung der Kleider aus nächster Nähe in einem beinahe intimen Rahmen auf sich wirken zu lassen.

Kathi Stumpf und Alex Beza. © Gunter Leitner

Überhaupt bestach die Veranstaltung durch ein stimmiges Gesamtkonzept, das sich weniger wie ein starres Mode-Defilee anfühlte, sondern vielmehr wie ein unbeschwertes und entspanntes Zusammentreffen der heimischen Kunstszene. Ganz ungezwungen flanierte das Publikum durch die weitläufigen Räumlichkeiten, bewunderte die ausgestellten, kraftvollen Gemälde der Künstlerin Caroline Schell und genoss das hochkarätige Rahmenprogramm.

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