Die Wahrheit hinter dem neuen Getränke-Verschluss

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Die Wahrheit hinter dem neuen Getränke-Verschluss

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Im Supermarkt stoßen Kunden immer häufiger auf Getränke, dessen Verschluss sich nicht mehr abmachen lässt. Dahinter steckt eine neue EU Richtline für mehr Umweltschutz.

Vielen ist es bereits beim Lebensmittel-Einkauf aufgefallen. Die Tetra-Paks von Milch und Molke, sowie diverse Getränke in Plastikflaschen haben auf einmal ganz andere Verschlüsse. Der Deckel, lässt sich neuerdings nicht mehr komplett abschrauben, sondern bleibt stattdessen an den Verpackungen und Flaschen hängen. Direkt aus der Flasche zu trinken wird damit beinahe unmöglich und sorgt für Empörung im Netz. 

Neue EU-Regelung

Hintergrund ist eine neue Vorgabe der EU. Die Richtlinie schreibt vor, dass PET-Flaschen bis 3 Liter nur mehr mit solchen Verschlüssen verkauft werden dürfen. Das soll dabei helfen, dass die Deckel nicht verloren gehen und als Müll enden, sondern stattdessen recycled werden. Das Lose-Deckel-Verbot ist Teil einer großen EU-Kampagne zur Minimierung von Plastikmüll. 

Deckel sorgt für Verwirrung

Die Regel gilt EU-weit zwar erst ab Juli 2024, jedoch stellen in Österreich schon jetzt einige Firmen auf die neuen Deckel bei ihren Getränken um. So auch Tirol Milch, die für die sogenannten "Tethered Caps" auf ihrer Website werben, und verwirrten Kunden ein Tutorial bieten, wie man die Getränke nun aufbekommt:

  

Im Netz zeigen sich Einkäufer empört. Der neue Verschluss gilt als umständlich und verwirrend. Besonders denen, die am liebsten direkt aus der Flasche trinken, nervt er. Die Milch und Getränkefirmen versprechen, es sei allerdings alles nur eine Gewöhnungssache. Schließlich, führt kein Weg daran vorbei, dass wir uns langfristig an die neuen Verschlüsse gewöhnen müssen...

© Tirol Milch / www.tirolmilch.at
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