Fasching ohne Krapfen? Unvorstellbar. Und auch vegan muss niemand auf die süße Tradition verzichten. Dieses Rezept zeigt, wie einfach pflanzliche Faschingskrapfen gelingen.
Fasching steht vor der Tür und wir wissen alle, was das heißt: Krapfen-Zeit! Marmelade an den Fingern, Staubzucker auf dem Pulli und kurz das Gefühl, als wäre man wieder fünf. Blöd nur, dass die klassischen Faschingskrapfen fast immer Butter, Milch und Eier enthalten. Aber good news: Vegan und Krapfen schließen sich absolut nicht aus. Sie müssen sie nur selbst machen und das ist viel einfacher, als es klingt. Diese veganen Krapfen werden außen fluffig, innen soft und stehen dem Original wirklich um nichts nach. Versprochen.
Vegane Krapfen: Das Rezept
Zutaten (für ca. 6–8 Krapfen)
Für den Teig
- 25 g vegane Margarine
- 250 ml Sojamilch (lauwarm)
- 300 g Dinkelmehl
- 1 Päckchen frische Germ (42 g)
- 1 Prise Salz
- 2 EL brauner Zucker
Zum Füllen
- 200 g Marillenmarmelade
Zum Ausbacken
- ca. 0,5 l neutrales Öl
Zubereitung
- Die lauwarme Sojamilch mit Germ und Zucker in einer Schüssel verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Abdecken und etwa 5 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen.
- Teig herstellen: Mehl und Salz vermengen. Danach das Germgemisch und die Margarine hinzufügen und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
- Teig gehen lassen: Die Schüssel in ein warmes Wasserbad stellen oder an einen warmen Ort geben. Wenn sich der Deckel leicht hebt (nach ca. 30-40 Minuten), den Teig kurz durchkneten und nochmals 10-15 Minuten ruhen lassen.
- Krapfen formen: Aus dem Teig 6-8 Kugeln formen, leicht flach drücken und erneut zugedeckt etwa 10-15 Minuten gehen lassen.
- Ausbacken: Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Krapfen bei mittlerer Hitze goldgelb auf beiden Seiten ausbacken. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Füllen & finishen: Die Marmelade in einen Spritzbeutel füllen und seitlich in die Krapfen spritzen. Zum Schluss mit Staubzucker bestreuen und sofort genießen.
Egal ob vegan, neugierig oder einfach nur krapfenverliebt: Diese Version beweist, dass man auf nichts verzichten muss