Nach Blitz-Adoption

Anhörung in Madonnas Adoptionsstreit vertagt

Im Streit um die Adoption eines kleinen Buben durch den US-Popstar Madonna hat ein malawisches Gericht die Anhörung zur Klage einer Kinderschutzorganisation auf den 13. November vertagt.

Der Richter wolle vor einer Entscheidung weitere Parteien anhören, sagte Madonnas malawischer Anwalt Alan Chinula am Freitag. Einzelheiten zum Verlauf des Verfahrens wollte er nicht mitteilen.

„Hier wird gegen Gesetze verstoßen“
Madonna will einen etwa ein Jahr alten malawischen Buben adoptieren, der sich bereits in ihrer Obhut in London befindet. Der Vater des Kindes lehnt eine Adoption ab, hat aber nach eigenen Worten nichts dagegen, dass sein Sohn bei Madonna aufwächst.

Kinderschutzgruppen in Malawi werfen der dortigen Regierung vor, gegen die Gesetze verstoßen zu haben, nach denen ein malawisches Kind von Ausländern nicht adoptiert werden darf.

Die Regierung hatte Madonna in einer vorläufigen Entscheidung gestattet, das Kind zu adoptieren.