Filmpreis

Austro-Stars beim bayrischen Oscar: Philipp Hochmair sorgt oben ohne für Augenrollen

Beim 47. Bayrischen Filmpreis glänzten zahlreiche österreichische Stars. Einer davon hat offensichtlich schon vor langer Zeit sein letztes Hemd gegeben. 

Am Freitagabend verwandelte sich das Münchner Prinzregententheater in einen glanzvollen Treffpunkt der deutschsprachigen Filmbranche. Zur Verleihung des 47. Bayerischen Filmpreises versammelten sich zahlreiche prominente Gäste, Filmschaffende und Branchenvertreter, um herausragende Leistungen vor und hinter der Kamera zu feiern. Zwischen rotem Teppich, Blitzlichtgewitter und festlicher Atmosphäre zeigte sich einmal mehr die Bedeutung dieses traditionsreichen Preises.

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Unter den Gästen fanden sich viele bekannte Gesichter aus Film und Fernsehen, darunter auch mehrere Austro-VIPs, die für internationales Flair sorgten. Gesichtet wurden unter anderem Larissa Marolt, Michael Ostrowski und die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Susanne Wuest. Auch Philipp Hochmair ließ sich den Abend nicht entgehen – und rückte dabei wie so oft ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Larissa Marolt

Larissa Marolt

© Getty Images

Letztes Hemd

Während die meisten Gäste auf klassische Eleganz setzten, blieb Hochmair seinem eigenwilligen Stil treu. In Sakko, aber ohne Hemd, sorgte er erneut für irritierte Blicke und leises Raunen im Publikum. Die modische Entscheidung war schnell Gesprächsthema des Abends und ließ Raum für Spekulationen: bewusstes Stil-Statement oder schlicht Provokation? Oder, etwas spitzer formuliert: Kann der sich kein Hemd mehr leisten?

Philipp Hochmair trug Sakko und zeigte Haut. 

Philipp Hochmair trug Sakko und zeigte Haut. 

© Getty Images

Doch jenseits modischer Fragen stand natürlich der Film im Mittelpunkt. In feierlichem Rahmen wurden im prachtvollen Saal des Prinzregententheaters herausragende Produktionen und kreative Leistungen ausgezeichnet. Emotionale Dankesreden, persönliche Worte und viel Applaus prägten den Abend und unterstrichen den hohen Stellenwert des Bayerischen Filmpreises innerhalb der Branche.

Susanne Wuest.

Susanne Wuest.

© Getty Images

Nach dem offiziellen Teil verlagerte sich das Geschehen in die Foyers des Theaters, wo bis spät in die Nacht weitergefeiert wurde. 

Michael Ostrowski

Michael Ostrowski

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So endete eine glamouröse Nacht, die nicht nur Preisträger hervorbrachte, sondern auch reichlich Gesprächsstoff lieferte. Über große Filme, starke Leistungen – und über mindestens ein Outfit, das bewies: Beim Bayerischen Filmpreis darf man auffallen. Manchmal auch ohne Hemd.

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