Harte Kritik

Dschungel-Wirbel: Jetzt bricht Gil Ofarims Ex ihr Schweigen!

Der Musiker sorgte bereits im Vorfeld des Dschungelcamps für viel Aufregung. Seine Ex-Frau Verena mischt sich nun auch ins Geschehen ein. 

Im RTL-Dschungelcamp zeichnet Gil Ofarim derzeit das Bild eines Mannes am Tiefpunkt: kaum Aufträge, finanzielle Sorgen und ein durch den Davidstern-Skandal schwer beschädigtes öffentliches Image. In seinen Erzählungen spricht der 43-Jährige dabei auch immer wieder über seine beiden Kinder – ein Umstand, der nun seine Ex-Frau Verena Ofarim irritiert zurücklässt.

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Die gemeinsamen Kinder, Sohn Leonard und Tochter Anouk, stammen aus der Ehe der beiden, die 2018 zerbrach. Während Verena mit den Kindern in München lebt, wohnt Gil Ofarim heute mit seiner neuen Ehefrau Patricia L. in Freiberg am Neckar. Im Camp schilderte der Musiker unter anderem seine Rolle als Vater in der frühen Familienphase. „Bis mein Sohn eineinhalb Jahre alt war, war ich nur zu Hause“, erzählte er am Lagerfeuer.

Ex-Frau wütend

Diese Aussagen betrachtet Verena Ofarim mit gemischten Gefühlen. Gegenüber Bild erklärt sie: „Vor dem Hintergrund einer seit Jahren angespannten Situation finde ich es schwierig zu beobachten, dass familiäre Themen immer wieder von einer Seite nach außen getragen werden.“ Besonders sensibel reagiert sie darauf, dass die Kinder erneut Teil einer öffentlichen Erzählung werden.


 

Ofarim hatte im Dschungelcamp auch über die derzeitige Betreuungssituation gesprochen. „Die Kinder sind gerade bei meiner Ex-Frau“, sagte er und schilderte, dass die beiden zunächst überwiegend bei ihm gelebt hätten. Später sei eine andere Regelung getroffen worden: „Eine Woche bei mir, eine Woche bei der Mutter.“ Aufgrund seiner finanziellen Lage habe er jedoch wegziehen müssen, was diese Vereinbarung erschwert habe. Aktuell sehe er seine Kinder jedes zweite Wochenende.

In seinen Schilderungen schlug Ofarim zudem eine direkte Brücke zu jenem Skandal, der seine Karriere nachhaltig erschütterte. „Ich hätte meine Kinder verloren, hätte ich nicht die Schuld auf mich genommen“, erklärte er mit Blick auf die Affäre rund um das Instagram-Video aus dem Jahr 2021. Damals hatte der Sänger behauptet, von einem Hotelmitarbeiter antisemitisch beleidigt worden zu sein. Nachdem dieser den Vorwurf bestritt und juristisch dagegen vorging, räumte Ofarim im November 2023 vor dem Landgericht Leipzig ein, gelogen zu haben. Das Verfahren wurde gegen eine Zahlung von 10.000 Euro ohne Urteil eingestellt.

"Ich finde es sehr schade"

Gerade diese Verbindung stößt seiner Ex-Frau sauer auf. „Ich war sehr verwundert über die im Dschungelcamp getätigte Aussage, wonach bestimmte Erklärungen notwendig gewesen seien, um den Kontakt zu den gemeinsamen Kindern zu behalten. Von einer solchen Situation wusste ich nichts, war daran nicht beteiligt und hatte mit dem genannten Verfahren keinerlei Berührungspunkte“, stellt Verena Ofarim klar. Dass die Kinder erneut in Zusammenhang mit dem Skandal genannt werden, bedauert sie ausdrücklich: „Ich finde es sehr schade, dass die gemeinsamen Kinder dadurch erneut Teil einer öffentlichen Erzählung werden.“


 

Aus ihrer Sicht sollte elterliche Verantwortung anders gelebt werden. „Ich bin der Auffassung, dass Verantwortung für Kinder sich vor allem im gelebten Alltag und im privaten Rahmen zeigt – nicht über mediale Darbietungen“, sagt sie. Ihr Fazit fällt entsprechend deutlich aus: „Statt Ruhe einkehren zu lassen, werden diese Themen wiederholt öffentlich aufgegriffen, was die Situation aus meiner Sicht unnötig belastet.“

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