Sensation

Nach Menowin Fröhlich: Kehrt Pietro Lombardi zu DSDS zurück?

Das Ende einer Ära oder der Beginn eines Nostalgie-Booms: Bei DSDS stehen nach dem Triumph von Menowin Fröhlich alle Zeichen auf eine radikale Regel-Revolution. 

Nach dem Sensationssieg von Menowin Fröhlich stehen die Zeichen beim RTL-Dauerbrenner „Deutschland sucht den Superstar“ auf totale Erneuerung. Im Windschatten des Finales bringen Oliver Pocher (48) und Pietro Lombardi (33) eine Idee ins Rollen, die das bisherige Regelwerk der Castingshow komplett zertrümmern könnte.

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Eigentlich war das Gesetz in Stein gemeißelt: Wer einmal die Luft der großen Liveshows geschnuppert hatte, für den war das Kapitel Wettbewerb für immer geschlossen. Doch 2026 ist alles anders. Mit dem späten Triumph von Menowin Fröhlich (38), der sich am 9. Mai – stolze 16 Jahre nach seiner dramatischen Finalniederlage von 2010 – doch noch die Krone aufsetzte, wurde ein Präzedenzfall geschaffen. In ihrem gemeinsamen Podcast „Die Patchwork Boys“ orten Pocher und Lombardi nun das Ende der klassischen Castingshow-Ära.

Die Rückkehr der „Ehemaligen“

Geht es nach dem Duo, das erst seit Anfang des Jahres gemeinsam am Mikrofon sitzt, war Menowins Antreten erst der Anfang. Die beiden diskutieren lautstark über eine „Allstars“-Staffel, die jenen eine zweite Chance bieten soll, deren Traum einst knapp vor dem Ziel platzte. Oliver Pocher gibt sich im Podcast gewohnt provokant: „Wir haben noch einen Gag gemacht. Haben gesagt: eine Allstars-Staffel. Jetzt sollen alle mitmachen.“ Dabei denkt er explizit an jene Kandidaten, die bereits einmal im Finale standen und nun erneut nach dem Pop-Thron greifen könnten.

Pietro Lombardi: Vom Juror zurück zum Kandidaten?

Besonders pikant: Pietro Lombardi, der die Show 2011 selbst gewann, scheint von der Idee so angetan, dass er laut über eine eigene Rückkehr auf die Bühne sinniert. „Vielleicht mache ich auch mit“, wirft der 33-Jährige in den Raum. Pochers Antwort darauf folgt prompt und enthusiastisch: „Ja, mach mal mit.“ 


 

Lombardi skizziert ein Szenario, das langjährige Fans der Show gleichermaßen begeistern wie irritieren dürfte: „Es wird wirklich spannend. Es kann sein, dass nächstes Jahr die Top 10 die Top 10 von 2012 ist.“

Der Segen vom Poptitan

Dass diese Gedankenspiele mehr als nur Podcast-Gerede sein könnten, untermauern die beiden mit einem Verweis auf Dieter Bohlen (72). Der Chefjuror persönlich soll den Ball bereits aufgenommen haben. Laut Pietro sei Dieter im Finale der vergangenen Woche bereits auf ihren Vorschlag eingegangen. Tatsächlich ließ Bohlen während des Aufrufs für die neue Staffel eine Bemerkung fallen, die aufhorchen ließ: „Rein theoretisch kann jeder kommen. Auch die Ex-Gewinner.“

Damit wäre eine über zwei Jahrzehnte alte Regel de facto Geschichte. Ob die Fans 2027 wirklich ein reines Gipfeltreffen der DSDS-Veteranen erleben werden, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Das Format steht vor seinem radikalsten Umbruch seit der ersten Stunde.

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