Boris Becker machte den TV-Deppen

Niederlage

Boris Becker machte den TV-Deppen

Ohne Ehefrau Lilly hätte er nicht den Hauch einer Chance gehabt.

Es war die totale Selbstdemontage: Boris Becker, die Tennislegende, hatte im "peinlichsten Fernsehduell" (Bild) aller Zeiten keine Chance gegen Comedian Oliver Pocher. In Spielen wie Körper-Karaoke und Armbrust-Schießen trat Becker in den Ring – und verlor glatt 5:7. Pocher ließ keine Gelegenheit aus, um den in die Jahre gekommenen Becker zu blamieren.

Ohne Lilly keine Chance
Mit Sprüchen wie: "Hier ist mehr Platz als in der Besenkammer", machte er das Ex-Sport-Ass auch verbal fertig. Ehefrau Lilly kämpfte im über drei Stunden dauernden Duell tapfer an der Seite ihres Boris und unterstützte ihn nach allen Kräften. Ohne sie hätte der ehemalige Sportler nicht einmal den Hauch einer Chance gehabt. Während Boris seinem Kontrahenten in fast jedem Spiel unterlag, sammelte seine einsatzbereite - und vor allem wesentlich fittere - Ehefrau mehr als die Hälfte seiner Punkte. Sie kletterte sogar die Gitter hoch, um den in einem Käfig eingesperrten Boris anzufeuern.

Diashow: Pocher vs. Becker: Die TV-Schlacht des Jahres

Pocher vs. Becker: Die TV-Schlacht des Jahres

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    Besonders erniedrigend war ein Spiel, bei dem Becker eine Mütze mit zwei angehefteten Fliegenklatschen aufsetzen musste, um damit einen kleinen Ball ins Tor zu schießen. Mit einem Anflug von Selbstironie stellte Becker die Frage: "Ist die Mütze groß genug für meinen dicken Kopf?" Wenn Lilly Becker nicht selbst mitspielte, feuerte sie ihren Mann an: "Come on, Schatzilein!" Doch leider konnte auch ihr großer Einsatz an der Niederlage nichts mehr ändern.  Denn die Gegensätze hätten größer nicht sein können: Pocher überzeugte mit Wortwitz im Smoking, Becker unterlag humorlos und verbissen in Sportklamotten.

    Streit beigelegt
    "Boris hat sich hier großartig geschlagen. Als Wimbledon.SIeger-Besieger gratuliere ich ihm," meinte der strahlende Gewinner Pocher nach dem Wettkampf gegenüber der Bild-Zeitung. Der böse Twitter-Krieg (Auslöser: Becker hatte in seiner Biographie Das Leben ist kein Spiel fies über Ex-Freundin Sandy gelästert) mit Boris scheint damit wohl ein für allemal beendet zu sein. "Also...STEFAN RAAB ist der NÄCHSTE!!! Ansonsten GROSSER SPORT von Boris und vor ALLEM LILLY!! Danke fürs Zuschauen!! #TWEEFBeendet," schreibt Oli auf seiner Twitter Seite.

    Diashow: Boris Becker gegen die Welt: Die Twitterkriege

    Boris Becker gegen die Welt: Die Twitterkriege

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