Sabia Boulahrouz, Rafael van der Vaart

Immer ein Teil von ihr

Sabia: So gedenkt sie ihrer toten Tochter

Regelmäßige Friedhofsbesucher helfen ihr, die Trauer zu überwinden.

„Der Abschied war schrecklich“, so Sabia Boulahrouz gegenüber dem niederländischen Magazin Story. Die 36-Jährige musste erleben, was man seiner ärgsten Feindin wohl nicht wünschen würde. In der neunzehnten Schwangerschaftswoche verlor sie das Kind, das die gemeinsam mit Rafael van der Vaart bekommen hätte. Es wäre ein Mädchen gewesen, das den Namen Solana hätte tragen sollen.

Gemeinsame Trauer
Mit so einem Schicksalsschlag fertig zu werden, ist eine enorme emotionale Herausforderung. Viele Paare zerbrechen daran, doch nicht so Sabia und Rafael. Die beiden betonen immer wieder, wie sehr sie der Verlust zusammengeschweißt hat. Regelmäßig besuchen sie gemeinsam das Grab ihrer Tochter. „Rafael und ich haben ein schönes Fleckchen auf einem Friedhof in Deutschland für Solana gefunden“, verrät Sabia im Interview. „Auf ihrem Grab liegt ein schöner Stein mit ihrem Namen. Rafael und ich gehen sie regelmäßig besuchen. Wir werden sie nie vergessen.“

Beide wissen, das Leben geht weiter, auch wenn die Trauer jetzt noch extrem stark ist. Doch gemeinsam ist es auf jeden Fall leichter darüber hinwegzukommen, als allein. Das scheint das Paar sehr gut begriffen zu haben.

 

„Der Abschied war schrecklich“