Andreas Gabalier: Sein neuer Streich

"Home Sweet Home"

Andreas Gabalier: Sein neuer Streich

So tickt der erfolgsverwöhnte Volks Rock'n'Roller aus der Steiermark.

Zuhause ist es doch am schönsten. Das ist die Conclusio, auf die Andreas Gabalier nach seinem Ausflug in die USA kommt. Dort, wo alle großen Country-Stars hinfahren, um ihre Alben einzusingen, hat es auch den österreichischen Volks Rock’n’Roller hinverschlagen – nach Nashville, Tennessee. „Ich hab mich dort ein bisserl inspirieren lassen“, sagt Gabalier lächelnd beim Interview, das mit Blick auf Wien eine atemberaubende Kulisse bietet. Und zum Tratschen einlädt. „Dort, wo schon Elvis und Johnny Cash gesungen haben, ist die Energie einfach stark. Ein irres Gefühl. Ich wollte für das neue Album mal ein bisschen was anderes machen. Und wir haben ein paar Songs auf Englisch geschrieben und dann in der berühmten ‚Sound Kitchen‘ aufgenommen“, erzählt er stolz. Und das kann er auch sein, denn in den berühmten Tonstudios stehen die Stars um Termine Schlange. Der österreichische Volks Rock’nRoller sang dort gleich vier Tage sein neues Album ‚Home Sweet Home‘ ein. Am Ende stehen dreizehn Songs: Blues, Country, Rock’n’Roll und natürlich Schlager – auch wenn Mister Gabalier Letzteres nicht besonders gerne hört. Lieber sieht er sich als Mischkulanz aus Populärmusik und volkstümlichen Sounds, die man jetzt irgendwie wieder cool finden darf. Wenigstens, wenn der fesche Steirer mit der Elvis-Tolle sie präsentiert.

Ladykiller
An Zuspruch seitens der Frauen mangelt es dem 29-Jährigen nicht. Der Gutteil seiner Konzertbesucher ist weiblich, stundenlang stehen sie nach den Auftritten an, um ein Autogramm oder ein Foto zu erhaschen. Die eine Herzdame gibt es aber – wenigstens offiziell – nicht. „Mein Leben ist verrückt, ich hab ja gar keine Zeit für ein Dirnderl. Die wär’ ja auch arm, weil ich nur unterwegs bin.“ Gerüchte, er würde mehr als nur Sympathie für die schöne PULS 4 und LT1-Moderatorin Silvia Schneider übrig haben, weist er zurück. „Sicher ist sie fesch, aber sie ist nicht meine Freundin. Wir waren geschäftlich zusammen am Opernball und in Nashville, da haben die Leute angefangen zu reden. Aber sollen sie. Wenn ich auf all das hören würde...“.

Schattenseiten
Wenn einer so erfolgreich ist wie Andreas Gabalier, ruft das Neider auf dem Plan. Diffamierungen und Gerüchte kommen immer wieder auf, in der Hoffnung, den erfolgreichsten Musiker, den Österreich derzeit hat, anzuschwärzen. „Man kann sich das gar nicht vorstellen. Bei der ÖSV-Kampagne, in der ich sage „Schnee is’ cool“, gab’s welche, die gesagt haben, dass mit ‚Schnee‘ Kokain gemeint ist und ich da eigentlich Werbung für Drogen mache. Das ist ja nicht normal.“ Auch als ein Magazin kürzlich berichtete, dass sein Auftritt am kommenden Donauinselfest an zu hoher Gagenforderung scheitert, reagierte Gabalier verärgert: „Eine Frechheit und nicht wahr.“

Auch wenn es ihn kurz ärgert, kümmert sich der Sänger lieber um die wesentlichen Probleme. Dass ihm die Wiener Stadthalle zu klein wird, zum Beispiel. „Wir sind für das Konzert am 30. November jetzt schon fast ausverkauft.“ Bedeutet: Knapp 15.000 Tickets sind weg. Ein Zusatzkonzert möchte Andreas nicht spielen, aber für das kommende Jahr hat er Großes im Sinn – es soll in Richtung Open Air gehen und genug Platz für alle bieten, die dabei sein wollen.

Wie lange der Lederhosen-Schmäh noch rein geht? „Das bin halt ich! Irgendwann ist sicher Zeit für was Neues, aber jetzt noch nicht.“ Und sein neues Album Home Sweet Home, das ab 7. Juni in den Läden steht, wird nicht zuletzt am Kontostand zeigen, dass der Weg, den Andreas Gabalier eingeschlagen hat, absolut der richtige ist.

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