Kulis: Hochzeit für 
"Professor Kaiser"

Ö3-Callboy

Kulis: Hochzeit für 
"Professor Kaiser"

Doppelte Premiere. Erst Kabarett-Start, dann Ehe.

Als Professor Kaiser, Media Markt-Blödmann und vor allem Ö3-Callboy hält Gernot Kulis (34) seit 11 Jahren ganz Österreich am Schmäh. Nach neunmonatiger Bildungskarenz meldet sich der Ex-Kicker lautstark zurück: Am Donnerstag steigt im Wiener Palais Nowak die Premiere des ersten Kabarett-Programms Kulisionen (alle Österreich-Termine auf www.gernotkulis.at) und im Juli führt er seine Langzeit-Liebe, Ö3-Pressesprecherin Petra Jesenko (32) vor den Traualtar. Das ÖSTERREICH Interview:

ÖSTERREICH: Was darf man von Ihrem Solo-Programm erwarten?
Gernot Kulis: Ich werde damit das Rad nicht neu erfinden, das ist Stand-up-Comedy. So wie Chris Rock oder Mittermeier, nur österreichischer!

ÖSTERREICH: Was bitte sind "Kulisionen"?
Kulis: Ich suche in jedem Problem zuerst den Witz, denn ich bin 80 Jahre lang nur Gast auf diesem Planeten. Auf der Bühne gibt es keine Kunstfigur, sondern Gernot Kulis, so wie er privat auch ist.

ÖSTERREICH: Im Juli werden Sie heiraten …
Kulis: Heiraten wollte ich ja immer erst als Erwachsener und das bin ich noch lange nicht. Mir geht es nicht ums Wort Hochzeit, sondern um den einen Menschen. Wenn man privat seine Rolle gefunden hat, ist man glücklich. Ich habe sie gefunden!

ÖSTERREICH: Liebe am Arbeitsplatz. Wie geht das?
Kulis: Stressfrei. Da gab es noch keine Kulisionen (lacht). Wobei sie schon über manche meiner Aktionen die Hände über den Kopf zusammenschlägt. Wenn ich z. B. im Urlaub in Hurghada eine illegale Durchsage am Flughafen mache und dann gerade noch ausreisen darf. Aber bei einem richtig guten Witz muss ich zuschlagen. Koste es was es wolle.

ÖSTERREICH: Sind Sie eifersüchtig?
Kulis: Nein, null. Ich war mir sicher, dass ich definitiv ewig Single bleibe, weil ich mich so gar nicht einengen lassen wollte. Doch hier fühle ich keinerlei Enge, nur Glück.

ÖSTERREICH: Denkt man da auch schon an Kinder?
Kulis: Noch nicht. Ich bin ja selber noch ein Kind, und somit hat Petra ja schon eines (lacht).