Wien-Premiere

Sensationelle Vernissage vereint Phantastische Realisten

In der Wiener Galerie Kovacek & Zetter treffen die Werke von Arik Brauer und Anton Lehmden erstmals in einer gemeinsamen Schau aufeinander. Die Ausstellung bietet einen tiefen Einblick in den Phantastischen Realismus und präsentiert teils exklusive Stücke aus Privatbesitz und Nachlässen. 

Am Montag versammelte sich die Wiener Kunstszene zur exklusiven Vernissage im ersten Bezirk. Die Schau "Phantastischer Realismus: Zwei Perspektiven" ist von heute, Dienstag, bis Samstag, 16. Mai 2026, in der Galerie Kovacek & Zetter zu sehen. Rund 85 Werke aus fünf Jahrzehnten bilden den Kern dieser außergewöhnlichen Gegenüberstellung, die den Phantastischen Realismus in seiner ganzen Tiefe zeigt.

Erstmals gemeinsam präsentiert

Jasmin Meiri-Brauer, Christine Zach 

Jasmin Meiri-Brauer, Christine Zach 

© Jürgen Hammerschmid

Die Galeristinnen Claudia Kovacek-Longin und Sophie Zetter-Schwaiger luden ein, um die Arbeiten von Arik Brauer und Anton Lehmden in einen kunsthistorischen Dialog zu bringen. In Anwesenheit der Töchter Timna Brauer und Barbara Lehmden wurden die Werke, die sowohl aus den Nachlässen als auch aus Privatsammlungen in Österreich und Deutschland stammen, feierlich präsentiert. Besonders hervorzuheben ist, dass erstmals auch Leihgaben aus dem Lehmden Museum im Schloss Deutschkreutz den Weg in eine Galerieausstellung gefunden haben.

Persönliche Einblicke der Familien

Sophie Zetter-Schwaiger, Wolfgang Köchert, Claudia Kovacek-Longin 

Sophie Zetter-Schwaiger, Wolfgang Köchert, Claudia Kovacek-Longin 

© Jürgen Hammerschmid

Der Abend wurde durch persönliche Wortbeiträge der beiden Künstlertöchter geprägt, die heute das Erbe ihrer Väter verwalten. Für die passende Atmosphäre in der Galerie Kovacek & Zetter sorgte eine musikalische Einlage von Jasmin Meiri-Brauer, der Enkelin von Arik Brauer, begleitet von Jannis Raptis an der Gitarre. Unter den Gästen im Herzen von Wien befanden sich zahlreiche bekannte Gesichter wie Aaron Karl, Maria Rauch-Kallat und Wolfgang Köchert, die den Auftakt bei Prosecco und Canapés feierten.

Werke erstmals zum Verkauf

Anelia Peschev und Christine Zach

Anelia Peschev und Christine Zach

© Jürgen Hammerschmid

Ein besonderes Highlight für Sammler ist die Tatsache, dass ein Teil der gezeigten Arbeiten nun zum Verkauf steht. Darunter befinden sich Ölbilder, Aquarelle und Grafiken von Arik Brauer und Anton Lehmden, die bisher nur in Museen zugänglich waren. Die Ausstellung deckt die Schaffensphasen beider Künstler über 50 Jahre ab und unterstreicht die Bedeutung der Wiener Schule für die Kunstgeschichte.

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