Mills5_2006_10_19

Heather Mills

Streitereien angeblich gefilmt

Die Noch-Ehefrau von Paul McCartney (64) hat angeblich Film- und Tonbeweise dafür, dass der Ex-Beatle bei Ehekrächen gewalttätig wurde.

Heather Mills soll mit einer Videokamera Aufnahmen von einigen Auseinandersetzungen gemacht haben, berichtete die Zeitung "Daily Mail" am Samstag unter Berufung auf die Umgebung der 38-Jährigen. Zugleich wurden Widersprüche zwischen einigen Behauptungen des Ex-Models über das Scheitern ihrer Ehe und früheren Aussagen deutlich. In dem Streit geht es um McCartneys Vermögen von mehr als 1,2 Milliarden Euro und die gemeinsame Tochter Beatrice (2).

Die Heather-Attacke
Am Mittwoch wurde das 13-Seiten-Scheidungspapier öffentlich, in dem Heather Mills, 38, Noch-Ehemann Paul McCartney, 64, schwer attackiert. Insider vermuten: Heather hat das Geheim-Dokument selber publik gemacht.
Die Antwürfe:
- McCartney – in der britischen Boulevardpresse Macca genannt – habe sie mit Wein überschüttet und absichtlich mit Glassplittern verletzt.
- Er habe sie in die Badewanne gestoßen
- Sie mit Kaffee übergossen.
- Sie als undankbare Hure bezeichnet.
- Drogen konsumiert.
- Sie vor Fans und Musikern gedemütigt.
- Ihr das Stillen verboten: „Dein Busen gehört nur mir“.

Der Gegenangriff
Donnerstag dann der Start der Gegen-Offensive. Als erster meldete sich ein Macca-Freund, der offensichtlich vom Macca-Umfeld in die Schlacht geschickt wurde. Er enthüllte: „Heather hatte mit Paul vor zwei Monaten einen wüsten Streit“. Klar ist. Es geht um viel Geld. McCartney sitzt auf einem Vermögen von 1 Milliarde Euro. Heather will die Hälfte davon...

Die britische „Sun“ berichtet Donnerstag vor einem Telefonat. Heather habe Paul vor zwei Wochen angerufen und ein üppiges Abfindungs-Angebot für die Scheidung verlangt. Wenn er ablehne, würde sie seinen Ruf ruinieren“.
„Paul hat das als Erpressung empfunden“, berichtet sein Freund.

Offener Brief
In der Nacht zum Donnerstag äußerte sich dann auch McCartney selbst öffentlich zu den Vorwürfen. In einem offenen Brief ließen seine Anwälte verlauten, dass sich ihr Klient:
- während der ganzen Trennungszeit nicht zu Wort gemeldet hatte – vor allem, um die Kinder zu schützen und um die Würde der beteiligten Personen zu wahren
- nur vor Gericht im Detail auf die Anwürfe antworten will, weil dies der einzig angemessene Platz dafür wäre.
- Von den Vorwürfen getroffen sei und sie ihn traurig machten.

Ein McCartney-Freund differenziert hier weniger: „Ich glaube Heather kein Wort. Ich würde ihr nicht einmal glauben, wenn sie mir sagt, dass die Sonne im Westen aufgeht“.

McCartney beim Psychiater
Jüngsten Berichten von Freunden zufolge ist der Ex-Beatle mittlerweile mit den Nerven fertig. Das einzige, was ihm vor dem völligen Zusammenbruch bewahrt, sind seine Kinder. Er spricht immer wieder lange mit ihnen und ist auch zum Psychiater gegangen" , berichtete ein Freund.