Erfolgsstrategie

"Das Supertalent": Eklats vorprogrammiert

Supertalent
© RTL/Gregorowius Stefan

Experte erklärt warum Skandale so wichtig für Casting-Shows sind.
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Seit einigen Wochen ist die beliebte RTL-Casting-Show "Das Supertalent" schon zurück aus der Sommerpause und versucht sich im Rennen um die Top-Einschaltquoten durchzusetzen. Manchmal gelingt das, manchmal aber auch nicht. Wenn Skandale im Vorfeld der Sendung stattfinden bedeutet das nichts schlechtes für das Format. Ganz im Gegenteil. Dieter Bohlen und Co. freuen sich sogar über solche Eklats. Im Vorjahr galt "Das Supertalent" fast schon todgeweiht, heuer hingegen erholt sich die Talentsuche recht gut. Über 30 Prozent Marktanteil erreichte die letzte Ausgabe vom 12. Oktober. Der Medien-Experte Joe Groebel erklärte nun in einem Interview mit dem deutschen Magazin "Promiflash.de" warum das so ist.

Skandale bringen Quote
"Das ist ja das Prinzip Jackass auf normale Fernsehunterhaltung übertragen. Wenn's nicht ab und zu mal ordentliche Negativ-Schlagzeilen gibt, die am Ende natürlich nur Zuschauer holen sollen, dann funktioniert das nicht", erörtert der Fachmann. Somit gilt hier das im Medienbereich durchaus gängige Motto "Only bad news are good news".

Extra Leute dafür engagiert
Dafür so analysiert Groebel weiter, werden extra Leute für solche Formate engagiert, die den Show-Effekt liefern. "Ich glaube, dass mittlerweile ganze Heerscharen von BR-Beratern immer dafür sorgen, dass es Tabu brechende, skandalöse und natürlich Negativ-Schlagzeilen gibt", erklärt der Fachexperte weiter. Auch in dem erst kürzlich bekanntgewordenen Ausstrahlungsverbot, das die Berliner Rapper von "Qult" erwirkt haben, vermutet Goebel einen "bewusst erzeugten Skandal der Kandidaten selbst". Abschließend fasste der Fachmann noch zusammen, wenn es den PR-Beratern nicht gelingt, mit negativen Schlagzeilen für Aufsehen zu sorgen, dann tun es die Protagonisten - also die Kandidaten selbst.

Die TV-Highlights des Jahres 2013


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Juergen Maurer ist "Kommisar Rex'" neues Herrl

Dienstantritt für Juergen Maurer in Meran! Am Samstag, dem 21. Dezember 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 bekommt Österreichs Kultkommissar auf vier Beinen ein neues Zuhause und einen neuen Partner an die Seite gestellt. Im neuen ORF/RAI-Fernsehkrimi "Kommissar Rex - Eiszeit" geht es für den Vierbeiner nach Südtirol. Dort soll er der neue Partner von Kommissar Andreas Mitterer alias Juergen Maurer ("Das Wunder von Kärnten") werden.

© ORF/Beta Film

Sascha Hehn wird "Traumschiff"-Kapitän

Wenn "Das Traumschiff" unterwegas ist, "weiß das Publikum weiß seit 32 Jahren: Es geht immer alles gut aus, es gibt ein Happy End, es wird ein tolles Land gezeigt", sagt der Produzent der ZDF-Serie, Wolfgang Rademann (78). "Es gibt immer eine dramatische Geschichte, eine heitere Geschichte und eine Love Story." Zum Jahreswechsel übernimmt jedoch ein neuer Kapitän. Nach 14 Jahren gibt Kapitän Jakob Paulsen alias Schauspieler Siegfried Rauch das Ruder aus der Hand - und übergibt es an einen ehemaligen Steward. 30 Jahre nachdem Sascha Hehn (59) als Steward Victor zum ersten Mal an Deck stand, kehrt er auf das Schiff zurück - befördert zum Kapitän. Die letzte Reise für Kapitän Rauch führt ihn am Zweiten Weihnachtstag im ZDF nach Malaysia. Doch Rettung naht schon fünf Tage später in Form eines alten Bekannten: Ex-Steward Victor, der in den 1980er Jahren den Frauen reihenweise den Kopf verdrehte, hat seine "Traumschiff"-Abstinenz gut genutzt, ist Kapitän geworden und übernimmt in der Neujahrs-Folge zum ersten Mal das Steuer, wenn der Kreuzfahrt-Dampfer Kurs auf Australien nimmt.

© ZDF

Zweite Staffel "House of Cards" ab Februar auf Sky

Francis Underwood geht weiter seinen Weg: Ab 14. Februar bringt der Bezahlsender Sky die zweite Staffel der US-Erfolgsserie "House of Cards", womit man Kevin Spacey in der Rolle des Politikers wieder begleiten darf. Alle 13 Episoden sind ab diesem Tag und somit parallel zum US-Start via Sky Go abrufbar, einen Tag später dann auch via Sky Anytime, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

© BBC

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