„Das hätt ich schon gesehen!“ Für derlei Sprüche und fachliches Know-how liebt auch das Ö3-Publikum die Astrologin der Nation. Diese Woche feierte Gerda Rogers das große Jubiläum ihrer Sendung.
Vor genau 35 Jahren, im April 1991, startete Gerda Rogers als Astrologin auf Ö3 ihre Sendung „Sternstunden“, in denen sie seit damals an rund 1.800 Sonntagen für Hörer:innen aus dem In- und Ausland in die Sterne blickt.
Im April 1991 startete Ö3 die „Sternstunden“. "Ich war wahnsinnig nervös", so Gerda Rogers heute.
Jubiläums-Feiern und ehrliche Worte
Diese Woche wurde die 84-jährige Astrologie-Ikone gehörig gefeiert. In MADONNA, wo Gerda Rogers seit Magazingründung mit ihrem wöchentlichen Horoskop begeistert, stellt sie sich dem Jubiläums-Wordrap:
35 Jahre bedeuten mir ... eine große Wertschätzung, aber auch viel Trubel um einen Menschen, der eigentlich lieber im Hintergrund bleibt. An dieser Stelle: ein großes Danke an das Ö3-Team!
Als ich damals angefangen habe, ... hätte ich nie gedacht, dass es diese Sendung so lange geben wird. 35 Jahre – einfach unglaublich!
Mit dem einstigen Moderator Peter L. Eppinger verbindet Gerda Rogers immer noch eine enge Freundschaft.
"Ich dachte, ich werde keinen Ton herausbringen."
Astrologie ist für mich ... nicht nur Beruf, sondern Berufung!
Der schönste Moment in meiner Karriere war ... Da gab es so viele, dass ich keinen einzelnen nennen kann. Jeder Tag war und ist anders und einzigartig.
Wenn ich an meine erste Ö3 Sendung denke, ... dann bekomme ich immer noch Gänsehaut. Ich war wahnsinnig nervös und dachte, ich werde keinen Ton herausbringen. Dann ging es aber ganz leicht und die Telefone stehen bis heute nicht still.
Mein persönliches Highlight bei den Sternstunden ist... wenn die Hörer:innen mir ihr Seelenleben anvertrauen und ihnen meine Antworten wichtig sind. Die Sendung ist nicht nur mein persönliches Highlight, sie ist einfach ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens.
Jeden Sonntag von 22 bis 24 Uhr blickt Gerda Rogers (mit Moderatorin Sylvia Graf) für Ö3-Hörer:innen in die Sterne – seit 35 Jahren.
Warum Gerda Rogers ihr eigenes Horoskop nicht liest
Was viele über meinen Job falsch verstehen, ist ... dass Menschen glauben, sie müssen tun, was ich ihnen rate. Ich bin jedoch nur eine Entscheidungshilfe. Den Weg müssen sie alleine gehen.
Die Sterne haben mir einmal ganz klar gezeigt, dass ... ich den richtigen Weg eingeschlagen und meine Berufung in der Astrologie gefunden habe.
Wenn ich mein eigenes Horoskop lese, dann ... Ich lese mein Horoskop nicht. Ich kenne es ja auswendig.
Das Sternzeichen, das mich am meisten überrascht ... sind alle zwölf! Jedes ist auf seine ganz eigene Weise faszinierend.
Mit ihrem Manager und „Ziehsohn“ Clemens Trischler.
"Disziplin bedeutet für mich alles!"
Mein Erfolgsgeheimnis ist eigentlich ganz einfach ... immer am Boden und bescheiden bleiben, fleißig und diszipliniert sein. Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen.
Was mich über all die Jahre motiviert hat... sind die stets jungen Moderator:innen und Menschen, mit denen ich arbeiten darf. Und natürlich die vielen Rückmeldungen meiner Klient:innen, denen ich in schwierigen Zeiten helfen konnte.
Disziplin bedeutet für mich ... alles!
Ich bin besonders stolz darauf, dass... Auf mich stolz zu sein, zählt nicht zu meinen Stärken, aber dass ich die Astrologie für Generationen greifbar machen konnte, freut mich sehr. Persönlich erfüllt mich mein Sohn Ronald am meisten mit Stolz.
Wenn ich noch einmal von vorne anfangen würde, dann ... würde ich alles genauso noch einmal machen. Aber ich hätte mir gewünscht, meinen Manager und Ziehsohn Clemens Trischler früher an meiner Seite gehabt zu haben.
Was die meisten Menschen nicht über mich wissen ... Meine Popularität ist mir ziemlich unangenehm. Steinbock eben.
Mariella Ahrens, Gerda Rogers und Maren Gilzer
"Stress gehört zum Leben"
Wenn ich keine Astrologin geworden wäre, dann ... wäre ich Mode-Designerin oder Ärztin geworden. Mit beidem wäre ich wahrscheinlich nicht so erfolgreich geworden.
In stressigen Momenten denke ich mir ... Stress gehört zum Leben, auch das geht vorüber.
Wenn ich einen Anti-Aging-Tipp geben müsste, wäre es ... nicht rauchen, bewusst ernähren, wenig Alkohol und viel Arbeiten.
Glück bedeutet für mich ... wenn es meinem engen Umfeld gut geht und natürlich meine eigene Gesundheit.
Für die nächsten 35 Jahre wünsche ich mir ... (lacht) 35 Jahre… das ist ein sehr ambitionierter Gedanke! Aber in jedem Fall: Bitte bis zum Schluss heiter, fröhlich und lustig!