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Neo-Teamchef

Constantini bat zum ersten Training

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Nur als Zuschauer fungierte das angeschlagene Quartett Paul Scharner, Zlatko Junuzovic, Marko Arnautovic und Manuel Weber.

Österreichs Fußball-Nationalteam hat am Montagnachmittag in Velden das erste Training unter Neo-Teamchef Dietmar Constantini absolviert. Die rund einstündige lockere Einheit bildete den Auftakt der Vorbereitungsphase auf das Match der WM-Qualifikation am 1. April in Klagenfurt gegen Rumänien. Nur als Zuschauer im Waldstadion des ATUS Velden fungierte das angeschlagene Quartett Paul Scharner, Zlatko Junuzovic, Marko Arnautovic und Manuel Weber.

Noch-Austria-Kärnten-Spieler Junuzovic leidet unter einer Seitenbandverletzung im angeschwollenen linken Knie, Wigan-Legionär Scharner spürt noch die Nachwehen einer Viruserkrankung (39 Grad Fieber, Durchfall), Twente-Enschede-Stürmer Arnautovic hat Sprunggelenksprobleme und Weber ist grippekrank und bezog daher aus Sicherheitsgründen im Schlosshotel Velden ein Einzelzimmer.

Als Zeichen der Freude über den Besuch der ÖFB-Kicker überreichte Velden-Bürgermeister Ferdinand Vouk Teamchef Constantini vor Trainingsbeginn einen Geschenkskorb, der u.a. einen Wörthersee-Bildband enthielt. Das Training umfasste lockere Lauf- und Ballübungen sowie ein Trainingsmatch Sechs gegen Sechs auf die halbe Spielhälfte, bei dem Jürgen Säumel den ersten Treffer der Ära Constantini erzielte.

"Ich glaube, dass mit dem neuen Teamchef frischer Wind hineinkommt. Die Mannschaft ist bereit und willig. Wir werden mit Selbstvertrauen an die Aufgaben herangehen", erklärte Werder-Bremen-Legionär Sebastian Prödl nach dem Training.

Vor dem Trainingsstart hatte Constantini seine Truppe zu einer Mannschaftssitzung versammelt, in der Ziele und Marschrichtung ausgegeben wurden. "Wir werden versuchen, dass wir in den kommenden zehn Tagen zu einem Kollektiv werden", erklärte Constantini danach, über den Inhalt des Meetings wollte er jedoch nichts verraten: "Sonst hätte ich ja die Presse dazu eingeladen."

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