Was für ein Krimi in der Linzer Raiffeisen Arena! Im absoluten Gipfeltreffen zwischen dem LASK und Sturm Graz rettete Sasa Kalajdzic den Linzern ein verdientes 1:1. Sturm bleibt damit hauchdünn Tabellenführer.
Der Schlager zwischen dem LASK und Sturm Graz hielt am Sonntag alles, was er versprach. In einer hochintensiven Partie trennten sich die beiden Top-Teams vor ausverkauftem Haus mit 1:1. Otar Kiteishvili brachte die Grazer bereits in der 10. Minute per Foulelfmeter in Führung – es war bereits sein 13. Saisontreffer. Doch der LASK antwortete mit einem wahren Sturmlauf, traf mehrfach nur das Aluminium und belohnte sich erst spät durch den Kopfball-Treffer von Sasa Kalajdzic (68.).
LASK-Pechvögel verzweifeln am Gebälk
Die Linzer zeigten eine ihrer stärksten Saisonleistungen, verzweifelten aber regelrecht an der eigenen Chancenverwertung. Bereits in der 21. Minute bebte das Stadion, als ein spektakulärer Fallrückzieher von Jörgensen nur an die Latte knallte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Pech den Oberösterreichern treu: Erneut traf Jörgensen (66.) aus kurzer Distanz nur die Stange. Insgesamt verzeichnete der LASK viermal so viele Abschlüsse wie der Tabellenführer aus Graz, der zeitweise nur noch das eigene Tor verteidigte.
Heldentaten von Khudyakov retten Sturm
Dass Sturm Graz am Ende den Punkt und damit die Tabellenführung verteidigte, lag vor allem an Keeper Daniil Khudyakov. Der Schlussmann der Steirer parierte mehrfach glänzend, unter anderem gegen Usor (44.) und Adeniran (45.+5). In einer dramatischen sechsminütigen Nachspielzeit warfen die Linzer alles nach vorne, doch Khudyakov kratzte den Ball in der 78. Minute sogar noch von der Linie. Für Sturm hat das Remis allerdings einen bitteren Beigeschmack: Jacob Peter Hödl sah seine fünfte Gelbe Karte und fehlt damit im direkten Rematch am Mittwoch.