Rapid erwartet harten Transfer-Sommer

rapid-wien

Rapid erwartet harten Transfer-Sommer

Artikel teilen

Auf Rapid kommt ein harter Transfer-Sommer zu.

Der 3:1-Sieg im Cup war ei nerster Befreiungsschlag für Rapid. Die Mini-Chance auf den Europacup und eine damit gerettete Saison lebt damit sogar noch. Rapids Sportdirektor Freddy Bickel muss auch weiter in die Zukunft blicken, sein Job ist es zu planen - mit oder ohne Europacup. Was den Transfer-Sommer betrifft, sieht er einige Schwierigkeiten auf Rapid zukommen.

"Wir unterhalten uns natürlich täglich über die Zukunft der Mannschaft, aber das hat für mich im Moment nicht oberste Priorität", meint Bickel, der das Aufbauen von  Nachwuchsspielern klar gegenüber präferiert. "Wir haben sehr talentierte junge Spieler. Es gilt, zuerst einmal eine Bestandsaufnahme zu machen, wen wir hochziehen können."

Das bringt den Schweizer allerdings in eine schwierige Lage. Die Kaderplanung stockt, denn zwei unberechenbare Faktoren sind nicht zu übersehen. Eine davon spricht Bickel selbst an: "Der Kader ist sehr groß. Momentan müssen wir davon ausgehen, dass wir nächste Saison nicht europäisch spielen. Dann brauchen wir keinen 26-Mann-Kader, sondern es reichen 23 Spieler."

Die Kadergröße ist das eine, die Trainerfrage die andere. Canadi soll von Bickel vor dem St. Pölten-Spiel im Falle einer Niederlage sogar der Rücktritt nahegelegt worden sein. Die Beiden sollen auch immer wieder aneinander krachen. Sollte Canadi nicht bis zum Ende der Saison die Mannschaft klar auf Kurs bringen können, wird er gehen müssen.

Und wenn er bleibt was wahrscheinlicher ist? Bleibt das Problem, dass der aktuelle Kader nicht zur Spielweise von Canadi passt. Verstärkungen nach Vorstellung des aktuellen Rapid-Coaches wären daher im Sommer nur logisch. Diese Verpflichtungen müssten in den nächsten Wochen zumindest vorbereitet werden. Was passiert aber, wenn Canadi aber gar nicht mehr Rapid-Trainer ist? Dann muss Bickel wieder umdenken.

OE24 Logo