Seit einem Jahr ist Jürgen Klopp Head of Global Soccer bei Red Bull und hat seither schon einiges umgekrempelt. Zuletzt war er bei der Bestellung von Neo-Sportchef Marcus Mann in Salzburg maßgeblich beteiligt. Allerdings gibt es auch ein schlechtes Omen für Trainer Thomas Letsch.
Das Hauptaugenmerk von Klopp im RB-Konzern liegt bei der Bestellung von neuen Trainern, aber auch Positionen darüber, wie eben Sport-Geschäftsführern. Laut SportBild entschied der 58-Jährige auch bei Manns Bestellung mit.
Apropos Trainer, seit Klopp am Werk ist, mussten bereits vier Kern-Teams von Red Bull den Trainer wechseln: RB Leipzig, Red Bull New York, Bragantino (Brasilien) und Omiya (Japan). Der ehemalige Weltklasse-Coach scheint also nicht viel Mitleid mit seinen Genossen zu haben.
Nur Letsch überlebte die Ära Klopp
Obendrein erwischte es mit Marco Rose bei Leipzig und Marco Schwarz in New York auch zwei seiner ehemaligen Kollegen aus der Zeit bei Mainz 05. Damit bleibt Thomas Letsch als einziger Trainer über, der unter Klopp noch nicht gehen musste.
Das Glück für Letsch: Er wurde erst kurz vor der Bestellung von Klopp geholt. Allerdings weist er den schlechtesten Punkteschnitt (1,55) aller Trainer in der Red-Bull-Ära auf. Noch stellte sich sein neuer Chef Mann vor ihn und winkte bei einer Trainer-Diskussion ab: "Er hat unser vollstes Vertrauen und meine Unterstützung."
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Der Auftakt mit zweimal Europa League (gegen FC Basel und Aston Villa), Cup-Viertelfinale (gegen WAC) und Bundesliga-Auftakt (gegen Austria Wien) hat es jedenfalls in sich. Bei schlechten Ergebnissen könnte es Jürgen Klopp bald ein fünftes Mal in den Fingern jucken.