Das Boss-Beben in Hoffenheim geht weiter, nun verlässt der nächste Top-Mann aus der Führungs-Ebene den Verein.
Sportlich liefert die TSG Hoffenheim über den eigenen Erwartungen ab. Nach 20 Spielen liegt man in der Tabelle auf Rang drei, nur drei Punkte hinter Dortmund und mittlerweile nur noch 9 Zähler hinter Leader Bayern. Doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig.
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Seit November leitet Andreas Schicker als Sport-Geschäftsführer mit Marketing-Boss Tim Jost die Geschicke des Vereins. Im Winter waren vor allem der VfL Wolfsburg und Red Bull Salzburg an einer Verpflichtung des Österreichers interessiert. Doch der 39-Jährige entschied sich für einen Verbleib und wollte mit Erfolgs-Coach Christian Ilzer den Weg fortsetzen.
Sein Vertrag läuft noch bis 2029. "Das Interesse anderer Vereine ehrt mich - und ist zugleich eine schöne Bestätigung für die Arbeit, die wir hier im Kraichgau leisten. Aber die TSG-Gesellschafter haben mir eine klare Perspektive aufgezeigt, hier weiter erfolgreich arbeiten zu können", begründete der Österreicher seine Entscheidung damals.
Nächster Boss-Knall in Hoffenheim
Nun kommt es aber zum nächsten Knall im Kraichgau. Erst im Oktober mussten der Vorsitzende der Geschäftsführung der Spielbetriebs-GmbH, Markus Schütz, und Finanzgeschäftsführer Frank Biel den Verein verlassen. Davor gab es einen monatelangen Machtkampf in der Führungsebene.
Nun gab Hoffenheim überraschend die nächste Trennung bekannt. "Nach intensiven und offenen Gesprächen haben die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH, der TSG 1899 Hoffenheim e. V. und Tim Jost gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zum 1. Februar 2026 zu beenden", heißt es in einer Klub-Aussendung.
Damit ist Andreas Schicker nun der alleinige Boss beim Dritten der deutschen Bundesliga.