Rafinha Müller Ribery

Deutsche Bundesliga

Brisant: Bayern-Star greift Rummenigge an

Spieler kann mit den Aussagen vom Bayern-Boss gar nichts anfangen.

Der Saisonstart ist geglückt: Beim Telekom Cup triumphierte der FC Bayern, danach ging es nach China. Dort findet der Höhepunkt der Vorbereitung statt. "Die Reise hat sowohl sportlichen als auch wirtschaftlichen Wert. Wir wollen uns dort unseren Fans und unseren Partnern präsentieren. Wir haben vier gute Testspiele gegen prominente Gegner", betont Karl-Heinz Rummenigge.

+++ Gerüchte um Bayern-Identifikationsfigur: Flüchtet Müller vor James?

Seine gute Laune wird jedoch getrübt. Er sieht sich mit Kritik aus den eigenen Reihen konfrontiert: Rafinha tobt nach den Aussagen, wonach Joshua Kimmich der legitime Nachfolger von Philipp Lahm und in der nächsten Saison als Rechtverteidiger erste Wahl sei. "Rummenigge kann sagen, was er will", schimpft er gegenüber Sky.

"Ich glaube, er hat seine Aufgaben, aber der Trainer ist Carlo Ancelotti. Er entscheidet, wer spielt, oder nicht“, so Rafinha weiter. Der Brasilianer wechselte 2011 von Genua nach München und fungierte über die Jahre als zuverlässiger Backup für Lahm. Nach dessen Karriereende möchte er sich nicht erneut hinten anstellen. Also greift er den Vorstandsboss direkt an. Ein Disput mit Explosionsgefahr.

"Ich habe die Qualität dafür"

Kimmich beklagte vergangene Saison die fehlenden Einsatzminuten und liebäugelte gerüchteweise mit einem Transfer. Die FCB-Bosse beschwichtigten. Ihm gehöre die Zukunft beim Verein - und auf der Lahm-Position. Rafinha möchte sich damit nicht so leicht abfinden.

"Ich habe sechs Jahre mit Philipp Lahm zusammen gespielt und mehr als 200 Spiele für den FC Bayern gemacht. Ich hoffe, ich bekomme mehr Einsätze, die Qualität dafür habe ich", betont er. Der Konkurrenzkampf ist eröffnet.