Damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Als Spieler war er eine Legende beim FC Bayern, jetzt wird er mächtiger Klubboss.
Hammer im Fußball-Osten Deutschlands! Der FC Erzgebirge Aue hat seine wichtigste Personalfrage geklärt. Michael Tarnat übernimmt ab sofort die Verantwortung im sportlichen Bereich und wird neuer Geschäftsführer Sport.
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Vorstand und Aufsichtsrat machten den 56-Jährigen am Neujahrstag offiziell zum neuen starken Mann des Drittligisten. Mit Tarnat holt Aue einen Ex-Nationalspieler mit großer Erfahrung und prominenter Vita.
Der frühere Bayern-Star absolvierte 363 Bundesliga-Spiele und kam auf 19 Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft. Tarnat war Teilnehmer der Weltmeisterschaft 1998. Allein für den FC Bayern München bestritt er 198 Pflichtspiele, erzielte 17 Tore und gewann mit dem Rekordmeister vier deutsche Meisterschaften sowie drei DFB-Pokale. 2001 holte er zudem die Champions League.
Erster Auftritt gegen Union
Lange Eingewöhnungszeit gibt es für Tarnat nicht. Bereits am Montag wird er erstmals im Erzgebirge erwartet. Beim Testspiel gegen Bundesligist Union Berlin will der neue Geschäftsführer Sport genau hinschauen.
Aues Sportvorstand Jens Haustein zeigt sich überzeugt: „Michael Tarnat ist erfahren, ambitioniert und bestens vernetzt. Wir geben ihm jede Unterstützung, damit er schnell die richtigen Weichen stellen kann.“
Erfahrung auch neben dem Platz
Nach dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitete Tarnat im Nachwuchsbereich. Von 2009 bis 2016 war er beim FC Bayern München tätig, anschließend bei Hannover 96 als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Von 2017 bis 2022 fungierte er dort als Talente-Chef.
Nun soll Tarnat den FC Erzgebirge Aue sportlich stabilisieren. Nach einer durchwachsenen Hinrunde steht die Mannschaft mit 22 Punkten aus 19 Spielen nur knapp über den Abstiegsrängen.
Nachfolger von Heidrich
Der Posten des Geschäftsführers Sport war seit Anfang Dezember vakant, nachdem sich der Verein von Matthias Heidrich getrennt hatte. Tarnat äußerte sich zunächst zurückhaltend: „Ich bedanke mich für das Vertrauen, freue mich auf die neue Aufgabe und möchte mich erst dann ausführlicher äußern, wenn ich die Arbeit tatsächlich aufgenommen habe“, erklärte er in der Vereinsmitteilung.