Dragovic

Deutsche Bundesliga

Dragovic ist unser 18-Millionen-Superstar

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Dragovic will nach Rekord-Transfer zu Leverkusen voll durchstarten.

Seit Anfang der Woche ist es fix: ÖFB-Teamspieler Aleksandar Dragovic kickt ab sofort für Bayer Leverkusen, hat bis 2021 unterschrieben. Der Werksklub konnte sich nach zähen Verhandlungen doch mit Dynamo Kiew einigen. Und überwies kolportierte 18 Millionen Euro an die Ukrainer.

+++ Baumgartlinger verliert bei Leverkusen-Debüt +++

Damit ist "Drago" der teuerste österreichische Fußballer der Geschichte. Kurios: Er hatte die Rangliste schon vorher angeführt, ist jetzt die Nummer eins und die Nummer zwei. Mit Leverkusen spielt der gebürtige Wiener auch in der Champions League. Und zwar in Gruppe E gegen ZSKA Moskau, Monaco und Tottenham.

Für Dragovic ist es der nächste Schritt in seiner so erfolgreichen Karriere. Nach den Stationen Austria, Basel und Kiew ist er bei einem Topklub in einer absoluten Topliga gelandet.

Dragovic der dritte Ösi bei Leverkusen

"Ich bin extrem froh und erleichtert", freut sich der 25-Jährige, "Leverkusen ist für mich der richtige Schritt." Und auch die Vereinsführung ist happy. "Er bringt viel Qualität mit", weiß Sportdirektor Rudi Völler. Dragovic wird nach der Länderspielpause ins Training unter Coach Roger Schmidt einsteigen - beim 1:2 zum Bundesliga-Start bei Gladbach fehlte er.

Mit Julian Baumgartlinger und Ramazan Özcan wird er auch auf bekannte Gesichter treffen. In der Innenverteidigung muss er mit Ömer Toprak und Jonathan Tah um einen Platz kämpfen. Simon Rolfes, ehemaliger Kapitän und langjähriger Leverkusen-Profi bewertet den Deal jedoch positiv.

Bayer-Ikone lobt den Transfer

"Ich denke, dass Leverkusen durch ihn variabler und breiter aufgestellt ist - speziell für die englischen Wochen", meinte Rolfes zu "Sky". Er glaubt, Dragovic werde das Team "gut ergänzen". Schmidt habe dadurch die Möglichkeit zu rotieren, was in Anbetracht des kräftezehrenden Spielstils auch notwendig erscheint.

Und: Toprak stand bereits diesen Sommer vor einem Abschied zu Dortmund. Dragovic stellt gewissermaßen eine Investition in die Zukunft dar, so Rolfes: "Leverkusen hat es klug gemacht, für den Fall eine Alternative zu haben."

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