RB-Coach Hasenhüttl sieht sich als Pirat

Champions League

RB-Coach Hasenhüttl sieht sich als Pirat

"Je besser der Gegner, desto größer der Lerneffekt."

Ralph Hasenhüttl plant mit RB Leipzig auch in der Fußball-Königsklasse Großes. Bei der Premieren-Saison in der Champions League will der Trainer des deutschen Vizemeisters nicht nur mitspielen. Hasenhüttl, der mit seinem Team im Topf der Außenseiter ist, erwartet "eine Hammergruppe. Aber das ist nicht schlimm. Je besser der Gegner, desto größer der Lerneffekt."

Für den 49-jährigen Steirer ist das Ziel klar abgesteckt. "Die Gruppenphase zu überstehen, wird ganz sicher nicht leicht, halte ich aber dennoch für machbar, wenn die Gruppe nicht so stark ist", sagte Hasenhüttl in einem Interview mit dem Fachmagazin "Kicker" (Montag-Ausgabe). Die Herausforderung bestehe aber vor allem darin, die Spiele in der Bundesliga emotional nicht hinten anzustellen.

"Ich sehe keine Limits"

Hasenhüttl selbst hielt sich zu seiner persönlichen Zukunft bedeckt. Ein Wechsel zu einem anderen Verein könnte "irgendwann" ein Thema sein. Vorerst habe er in Leipzig unheimlich viel Spaß - was sich auch kommende Saison nicht ändern soll.

"Wir halten es, wie der frühere Apple-Chef Steve Jobs mal gesagt hat: 'It's more fun to be a pirate than to join the Navy.' Wir wollen auch in der nächsten Saison die Piraten sein. Und mir ergeht es wie meiner Mannschaft: Ich sehe keine Limits für uns."