Fußball-WM-Teilnehmer Marokko verliert nur wenige Monate vor dem Turnier in diesem Sommer seinen Erfolgstrainer Walid Regragui.
"Die Mannschaft braucht ein neues Gesicht, neue Energie und eine neue Perspektive mit einem neuen Trainer", begründete Regragui auf einer Pressekonferenz seinen Rücktritt. "Ich denke, die Mannschaft braucht vor der WM neuen Schwung, eine neue Vision, um weiter voranzukommen." Sein Abgang hatte sich schon in den vergangenen Wochen angedeutet.
Unter Regragui stand Marokko beim diesjährigen Afrika-Cup im eigenen Land im Endspiel, unterlag dem Senegal in einem umstrittenen Finale aber 0:1 nach Verlängerung. Danach gab es viel Kritik, auch an Regragui. Bei der WM 2022 hatte er mit dem Team sensationell das Halbfinale erreicht. Als Nachfolger wurde Mohamed Ouahbi präsentiert, der zuletzt U23-Trainer der Nordafrikaner war und 2025 die U20 erstmals zum Weltmeistertitel geführt hatte. Als sein Co-Trainer fungiert künftig der beim LASK glücklose Portugiese Joao Sacramento.