DTM-Auftakt

Nach Titeldrama: Auer brennt beim Heim-Hit auf Revanche

Nach dem denkbar knapp verpassten DTM-Titel brennt der Tiroler Lucas Auer beim Heim-Doppel auf dem Red Bull Ring (Samstag & Sonntag, 13.30 Uhr/ServusTV live) auf Revanche.

Der Stachel sitzt nach der 2025 im letzten Rennen verspielten DTM-Führung tief. „Jetzt sind die Karten neu gemischt, ich freu mich, dass es wieder losgeht“, so Vizemeister Lucas Auer (31), der im neuen Mercedes-Outlook (blau mit drei Adidas-Streifen statt BWT-Rosa) loslegt. Obwohl Titelverteidiger Ayhancan nicht mehr dabei ist, wird die Aufgabe kaum leichter, so kehrt z. B. der frühere Siegpilot Kelvin van der Linde in die begehrteste Tourenwagen-Serie zurück.

Im Training gab Auer mit Plätzen 1 und 2 Ton an

Der Auftakt steigt erstmals auf dem Red Bull Ring in Spielberg, heute und morgen geht‘s mit den ersten beiden von 16 Saisonläufen (jew. 13.30 Uhr) los. In den Freitags-Trainings brannte Auer, letztes Wochenende noch mit Max Verstappen am Nürburgring im Einsatz, mit den Plätzen 1 und 2 gleich mal ein Feuerwerk ab. 

Im Meisterschafts-Finale des letzten Jahres war Auer in der letzten Runde noch auf Titelkurs gelegen, doch mit einem Überholmanöver kurz vor Schluss fuhr der Türke Güven zu seinem Premierentitel. Auer: „Es war eigentlich die perfekte Saison. Dass man dann nicht gewinnt ist natürlich bitter.“ Mit einem Urlaub in Kapstadt und Skifahren in Tirol sammelte der rot-weiß-rote Hoffnungsträger wieder Energie für die neue Mission und erklärt: "Der Red Bull Ring eignet sich perfekt für den Auftakt: Der Kurs ist super und ist perfekt zum Überholen, die Stimmung könnte kaum nbesser sein."

Auch Preining rechnet sich Titelchancen aus

Mit Thomas Preining rechnet sich ein zweiter Österreicher Titelchancen aus. Der 27-jährige Linzer hat sich seinen Traum vom Gewinn der DTM-Meisterschaft bereits 2023 erfüllt. Auch in Spielberg stand der Porsche-Pilot vor vier Jahren bereits auf dem obersten Stockerl. „Ein Heimsieg sei das Schönste, da geht nix drüber“, betonte der Sohn von Motorrad-Legende Andreas Preining, der heuer wieder in einem Porsche für Manthey um Siege kämpfen will. Preining, der auf eine „gute“ Saisonvorbereitung zurückblickt, war im Vorjahr ebenfalls im engen Kampf um die Meisterschaft mit insgesamt neun Fahrern („so knapp geht‘s nur in der DTM zu“) involviert, fiel im Finale aber vom zweiten auf den vierten Gesamtrang zurück.

Tickets für das erste heimische Motorsport-Highlight (mit Zugang zum Fahrerlager!) gibt‘s heute und morgen noch an den Tageskassen.

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