Weltmeister Vettel kommt am Samstag nach Graz

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Weltmeister Vettel kommt am Samstag nach Graz

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Nach WM-Coup dreht er in Graz ein paar heiße Runden.

Bullen-Boss Dietrich Mateschitz soll jährlich rund 245 Millionen Euro in die Formel 1 pumpen - Geld spielt da keine rolle. Red-bull-Motorsportchef Helmut Marko, ein Steirer, ist Vettels väterlicher Freund. Dieser WM-titel hat einen rot-weiß-roten anstrich!

Vettel und der Motorsport - eine Geschichte der Superlative! Kein Fahrer zuvor stellte in so kurzer Zeit so viele Rekorde auf.

Der Red-Bull-Hero ist nicht nur schnell und erfolgreich, sondern auch sympathisch und schlau. Seinen Ehrgeiz versteckt Vettel stets hinter einem Lächeln. Dank der bodenständigen Art wurde der Heppenheimer rasch zum populären Superstar.

Auf der Strecke überzeugt Vettel durch geringe Fehlerquote und puren Speed. Er war das deutsche Wunderkind, schon sehr früh unglaublich reif.

Mit 19 Jahren fuhr der damalige BMW-Ersatzpilot in Indianapolis als jüngster Fahrer aller Zeiten in die Punkteränge. Beim ersten triumph in Monza im Toro Rosso war Vettel gerade 21 - ebenfalls ein Rekord.

2010 krönte sich vettel zum jüngsten Formel-1-Weltmeister aller Zeiten. Mit der Titelverteidigung 2011 machte er sich auch zum jüngsten Doppelweltmeister der Geschichte. Sebastian hat sowohl die meisten Polepositions in einer Saison eingefahren (15) als auch die meisten runden als Führender absolviert (739).

Mit 8 erstes Kart-rennen. Mit 15 fünf Formel-BMW-Siege. Grand-Prix-Debüt 2007 in den USA. Danach der Wechsel ins Team der Scuderia Toro Rosso. 2009 bei Red Bull Racing. Mit dem RB 5 fuhr Vettel gleich viermal auf Platz eins.

Der Hammer zum Schluss: Schon am Samstag kommt der frischgebackene Weltmeister nach Graz. Er wird in der Innenstadt mit dem RB8 ein paar heiße Runden drehen!

Der Dreifach-Champion über den Coup:

Vettel: »Mir ist der Atem weggeblieben«

FRAGE: Wie war der Triumph-Moment?

SEBASTIAN VETTEL: Als mir das Team über Funk mitgeteilt hat, dass ich Weltmeister bin, ist mir der Atem weggeblieben. Natürlich ist es schwer, wenn man am Anfang einen Schlag auf die Hinterachse bekommt und verkehrt rum auf der Strecke steht. Aber ich habe immer daran geglaubt, dass wir es schaffen. Mehr Steine hätte man uns nicht in den Weg legen können.

FRAGE: Empfinden Sie so etwas wie Genugtuung?

VETTEL: Ehrlichkeit währt am längsten. Wir haben uns das ganze Jahr die Treue gehalten und sind unseren Weg gegangen. Wir haben uns nicht einschüchtern lassen, sondern haben Gas gegeben und Spaß gehabt.

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