Saarbrücken gegen Frankfurt

DFB-Pokal

Nächste Sensation: Saarbrücken wirft auch Frankfurt raus

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Mit dem Vorjahresfinalisten Eintracht Frankfurt ist ein weiterer Topklub im deutschen Fußball-Cup frühzeitig ausgeschieden.

Drittligist Saarbrücken, der in der Runde zuvor schon Bayern München aus dem Wettbewerb geworfen hatte, siegte am Mittwochabend im Achtelfinale zu Hause gegen den Bundesligisten mit 2:0. Bayer Leverkusen löste seine Pflichtaufgabe gegen Zweitligist Paderborn mit einem souveränen 3:1, der VfB Stuttgart schlug Borussia Dortmund zu Hause mit 2:0.

Underdog Saarbrücken traf durch Kai Brünker (64.) und Luca Kerber (78.) zweimal in der letzten halben Stunde. Der Frankfurter Noel Futkeu sah in der Schlussphase nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Vor dem Europa-League-Sieger von 2022 war neben den Bayern auch Titelverteidiger RB Leipzig schon in der 2. Runde ausgeschieden.

Leverkusen gab sich keine Blöße und blieb auch im 21. Pflichtspiel der Saison ungeschlagen. Die Tore erzielten Victor Boniface (12.), Exequiel Palacios (29.) und Patrik Schick (87.). Der Gegentreffer durch Sebastian Klaas (83.) war für den Favoriten weniger problematisch als die Verletzung von Nationalspieler Florian Wirtz, der nach einem Tritt auf die Ferse kurz vor der Pause ausgewechselt werden musste.

Dortmund verlor gegen Stuttgart

Marcel Sabitzer ging mit Dortmund in Stuttgart als Verlierer vom Rasen. Die Schwaben siegten verdient dank Treffer von Torjäger Serhou Guirassy (54.) und Silas (77.). Sabitzer traf in der 20. Minute mit einem Schlenzer die Latte, blieb dann aber zur Pause in der Kabine. Der Mittelfeldspieler hatte sich davor mehrmals an die Wade gegriffen.

Hertha BSC setzte sich in einem dramatischen Duell der Traditionsclubs gegen den Hamburger SV mit 5:3 im Elfmeterschießen durch. In der 90. Minute rettete Fabian Reese die Herthaner mit seinem zweiten Tor und dem 2:2 in die Verlängerung, in der 120. Minute schoss Jonjoe Kenny den Hauptstadtclub mit dem 3:3-Ausgleich noch ins Elferschießen. Dort verschoss nur Ransford Königsdörffer, dem zuvor in der Verlängerung die 3:2-Führung für den HSV gelungen war.

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