Die Nerven liegen blank, die Ergebnisse bleiben aus – jetzt greift der Verein durch. Beim WAC spitzt sich die Krise weiter zu, die Konsequenzen folgen prompt.
Die Lage beim Wolfsberger AC ist angespannt. Seit Wochen läuft es sportlich überhaupt nicht rund, die Mannschaft steckt mitten im Abstiegskampf. Die Verantwortlichen sehen sich zum Handeln gezwungen.
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Immer mehr deutete zuletzt darauf hin, dass es eine Entscheidung geben könnte.
Trainer muss gehen
Laut Medienberichten trennt sich der WAC von Trainer Ismail Atalan (46). Damit ist er bereits der dritte Coach, der in dieser Saison seinen Posten räumen muss. Auslöser dürfte unter anderem die jüngste 1:3-Niederlage gegen die WSG Tirol gewesen sein, dieses war wohl das letzte Spiel unter seiner Leitung. Erst im November übernahm Atalan den Posten von Peter Pacult.
Bilanz spricht klare Sprache
Die Zahlen zeigen, warum der Verein reagiert: In 13 Spielen gelang unter Atalan nur ein einziger Sieg, dazu kommen mehrere Niederlagen und Remis. Der WAC steckt damit tief im Tabellenkeller und ist akut abstiegsgefährdet. Der Vorsprung auf das Schlusslicht ist nur noch gering.
Nachfolger schon in Sicht
Während die offizielle Bestätigung zunächst noch ausstand, wird im Hintergrund bereits an einer Lösung gearbeitet. Ein neuer Trainer soll offenbar schon bereitstehen. Als möglicher Nachfolger wird Thomas Silberberger gehandelt, der zuletzt bei der Admira tätig war.
Dritter Trainer in einer Saison
Der erneute Wechsel zeigt, wie groß die Probleme beim WAC aktuell sind. Bereits zuvor mussten in dieser Saison Trainer ihre Posten räumen. Die Hoffnung: Mit einem neuen Impuls soll der drohende Absturz noch verhindert werden.
Klar ist: Die Mannschaft braucht Ergebnisse, um sich aus der gefährlichen Zone zu befreien. Ob der nächste Trainerwechsel die Wende bringt, bleibt offen, der Druck ist jedenfalls enorm.