Jürgen Melzer

Tennis

Melzer eröffnet Sandplatzsaison

Diesmal will Niederösterreicher gute Ausgangsposition nutzen.

Erst zum zweiten Mal in seiner Karriere tritt Österreichs aktuell bester Tennis-Spieler, Jürgen Melzer, beim europäischen Sandplatz-Auftakt in Casablanca an. Der Weltranglisten-37. wechselt mit dem Selbstvertrauen eines Viertelfinales beim Masters-1000-Turnier in Miami auf den langsameren Untergrund. Der als Nummer 5 gesetzte Niederösterreicher trifft zum Auftakt wie schon in Florida auf den Deutschen Tobias Kamke.

Seine bisherigen Einsätze auf Sand in diesem Jahr sind für Melzer gar nicht nach Wunsch verlaufen: Zwei Niederlagen beim Davis Cup in Astana und das Auftakt-Aus beim erstmals eingeschobenen Sand-Turnier in Acapulco sind aber Schnee von gestern. Der Challenger-Titel in Dallas und vor allem das Viertelfinale in Miami, in dem er sich dem späteren Finalisten David Ferrer (ESP/ATP-Nr. 5) erst im dritten Satz beugen musste, haben Melzer Lust auf mehr gemacht.

"Race to London"
Im "Race to London", also der Wertung 2013, liegt Melzer gar auf dem ausgezeichneten 16. Platz. Aus dem Vorjahr hat der 31-Jährige kaum etwas zu verteidigen: In Monte Carlo und Madrid scheiterte er jeweils in der zweiten Runde, in Rom und bei den French Open gar gleich zum Auftakt. "Ich hatte schon im letzten Jahr eine gute Ausgangsposition vor der Sandplatz-Saison, aus der ich dann leider nichts gemacht habe", sagte Melzer.

"Ich brauche einen guten Start und dann können wir weiterschauen. Wichtig wird sein, dass ich bei den großen Turnieren punkte." Melzer hat bis Paris für jedes Sandplatzturnier durchgenannt, wird aber nicht bei allen spielen. Für Casablanca, Monte Carlo, Bukarest, München, Madrid, Rom sowie natürlich Roland Garros steht er in der Nennliste. "Da muss ich mir gut überlegen, wo ich dann spielen werde, damit ich in Paris zuschlagen kann", hofft Melzer.

Kein Doppel in Marokko
Doppel spielt Melzer in Marokko diesmal übrigens nicht, dafür ist Julian Knowle gemeinsam mit Filip Polasek (SVK) topgesetzt. In der Qualifikation bereits die erste Hürde gemeistert haben Dominic Thiem und Philipp Oswald.

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