Melzer über Unform noch nicht beunruhigt

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Melzer über Unform noch nicht beunruhigt

Jürgen Melzer hakt verpatzten Saisonauftakt ab, hofft nun auf Sandplatz-Saison.

Für Jürgen Melzer ist es in den vergangenen Wochen nicht so gut gelaufen wie erhofft. Der 29-jährige Weltranglisten-Zehnte gab aber in seinem Online-Blog sowohl seine Form als auch seine Knöchelverletzung betreffend Entwarnung. Der im Doppel-Viertelfinale von Miami noch mit seinem Einzel-Bezwinger Philipp Petzschner im Einsatz befindliche Melzer wird sich im Einzel-Ranking trotz schwachen Abschneidens wohl verbessern. Nach dem Doppel kehrt er nach Wien zurück, ehe es für Melzer in die Sandplatz-Saison geht.

Durchhalteparolen
"Alles in allem waren es durchwachsene und auch hektische Tage. Im Single ist es nicht super gelaufen - in Indian Wells von Anfang an nicht, in Miami etwas besser, aber auch enttäuschend. Allerdings: So schlecht, wie mich Petzsche (Petzschner, Anm.) hat aussehen lassen, war ich auch wieder nicht drauf", meinte Melzer in seinem Blog. Grundsätzlich ist er über seine noch nicht wunschgemäße Form nicht beunruhigt. "Formschwankungen gibt es immer - siehe Roddick oder Murray", verwies Melzer auf die frühen Niederlagen seiner Top-Ten-Kollegen.

Knöchelverletzung nicht schlimm
Das Überknöcheln im Match gegen seinen deutschen Doppel-Partner hat sich glücklicherweise als weniger schlimm herausgestellt. "Es war nicht ganz so wild. Ich bin zwar umgeknickt, aber ich bin prinzipiell beim Spielen 'getaped'", erklärte der Niederösterreicher. Ohne diese Vorsichtsmaßnahme hätte es wohl ärger für ihn enden können. Melzer ist sich auch relativ sicher, dass er nun auf Platz neun vorrücken wird. "Natürlich wäre es schöner, mit Siegen in der Rangliste nach oben zu kommen. Das ATP-Ranking bildet die Leistungen der vergangenen 12 Monate ab. Außerdem: Ein Karriere-High kann mir niemand mehr wegnehmen."

Melzer, dessen Freundin Mirna Jukic derzeit bei der ORF-Show "Dancing Stars" im Einsatz ist, wird nach dem Doppel-Ausscheiden eine Woche in Wien trainieren. Danach stehen die Sand-Turniere in Monte Carlo, Madrid und Rom auf dem Programm.