Ligety ist der Superstar der WM

Dreifach vergoldet

Ligety ist der Superstar der WM

Mit Gold im RTL krönte sich der US-Boy endgültig zum Superstar dieser WM.

Ted Ligety ist seit Freitag endgültig der Superstar der alpinen Ski-WM in Schladming. Nach dem Super-G und der Super-Kombination gewann der 28-jährige US-Amerikaner auch in seiner Paradedisziplin Riesentorlauf die Goldmedaille. Drei Siege bei einer WM, das war zuletzt dem Franzosen Jean Claude Killy 1968 mit viermal Gold gelungen.

Am Tag X topfit
Ligety ist ein weiteres Beispiel für das perfekte Timing der US-Sportler für den Tag X bei Großereignissen. Bei Olympia 2006 in Turin hat Ligety Gold in der Super-Kombination erobert, dasselbe ist ihm dann fünf Jahre später bei der WM in Garmisch-Partenkirchen im Riesentorlauf gelungen. Zu seiner Sammlung hinzu kommt eine WM-Bronzene im Riesentorlauf 2009 in Val d'Isere.

Seine Allrounderqualitäten hat Ligety in Schladming eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das Maß aller Dinge ist er aber vor allem im Riesentorlauf, in dem Konkurrenz, Experten und Fans regelmäßig aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen.

Diashow: Die Bilder des Herren Riesentorlaufes

Platz 1 Ted Ligety (USA), Platz 2 Marcel Hirscher (AUT)

Sieger Ligety mit dem Dritten Manfred Moelgg (ITA)

Die Sieger-Ehrung.

Jubel von Ted Ligety im Ziel.

Ideale Linie von Marcel Hirscher.

Marcel Hirscher bei seiner Fahrt im zweiten Durchgang vor der Traumkulisse.

Marcel Hirscher im Ziel.

Ted Ligety (USA)

Sieger Ted Ligety (USA)

Silber für Marcel Hirscher (AUT)

Dritter Manfred Mölgg (ITA)

Ted Ligety (USA)

Gratulationen für den Sieger Ted Ligety (USA).

Aksel Lund Svindal (NOR)

Marcel Hirscher (AUT)

Marcel Hirscher (AUT)

Marcel Hirscher (AUT)

Davide Simoncelli (ITA)

Benjamin Raich (AUT)

Alexis Pinturault (FRA)

Philipp Schörghofer (AUT)

Marcel Mathis (AUT)

Marcus Sandell (FIN)

Philipp Schörghofer (AUT)

Massimiliano Blardone (ITA)

Massimiliano Blardone (ITA)

Felix Neureuther (GER)

Cyprien Richard (FRA)

Mathieu Faivre (SUI)

Andre Myhrer (SWE)

Gino Caviezel (SUI)

Adam Zampa (SVK)

Zan Kranjec (SLO)

Roberto Nani (ITA)

Ivica Kostelic (CRO)

Haugen (NOR)

Henrik Kristoffersen (NOR)

Kelley

Filip Zubcic (CRO)

Volle Räume im Zuschauerbereich.

Der Zielbereich. Dabei ist der Zuschauerraum ordentlich gefüllt.

Der Führende nach dem ersten Durchgang: Ted Ligety.

Marcel Hirscher nützt die Pause für eine Nacken-Massage. Auf seiner Facebook-Seite wünschen ihm zahlreiche Fans einen erfolgreichen zweiten Durchgang.

Fritz Dopfer (GER) liegt aktuell auf Rang 5.

Vierter nach dem 1. DG ist Manfred Mölgg aus Italien.

Aksel Lund Svindal landete nach dem ersten Lauf auf Platz 2.

Marcel Hirscher wirkte im Ziel etwas ratlos.

Halbzeit-Führender Ted Ligety (USA)

Marc Berthod (SUI)

Gino Caviezel (SUI)

Adam Zampa (SVK)

Roberto Nani (ITA)

Tim Jitloff (USA)

Mathieu Faivre (FRA)

Carlo Janka (SUI)

Leif Kristian Haugen (NOR)

Stefan Luitz (GER)

Mats Olsson (SWE)

Didier Defago (SUI)

Cyprien Richard (FRA)

Andre Myhrer (SWE)

Benjamin Raich (AUT)

Benjamin Raich (AUT)

Marcel Mathis (AUT)

Marcel Mathis (AUT)

Felix Neureuther (GER)

Felix Neureuther (GER)

Thomas Fanara (FRA)

Thomas Fanara (FRA)

Philipp Schörghofer (AUT)

Philipp Schörghofer (AUT)

Marcus Sandell (FIN)

Ivica Kostelic (CRO)

Ivica Kostelic (CRO)

Davide Simoncelli (ITA)

Davide Simoncelli (ITA)

Manfred Mölgg (ITA)

Manfred Mölgg (ITA)

Marcel Hirscher (AUT)

Marcel Hirscher (AUT)

Fritz Dopfer (GER)

Fritz Dopfer (GER)

Massimiliano Blardone (ITA)

Massimiliano Blardone (ITA)

Ted Ligety (USA)

Ted Ligety (USA)

Alexis Pinturault (FRA)

Alexis Pinturault (FRA)

Aksel Lund Svindal (NOR)

Aksel Lund Svindal (NOR)

Aksel Lund Svindal (NOR)

Im Mittelteil des Laufes.

So sieht es derzeit kurz nach dem Start aus.

Im Ziel warten viele Fans auf die Läufer. Gänsehaut-Stimmung garantiert.

Die Zuschauerschaft ist schon beim Hang und wartet gespannt auf das Rennen.

Die Kurs-Setzung ist wieder rund angelegt. Ein Vorteil für die ÖSV-Läufer?

Der Steilhang vor dem Ziel.

Im Ziel wird wieder eine große Menschenmenge die Läufer anfeuern.

Das Wetter scheint heute zu stimmen.

Die Piste wird vorbereitet.

Der Hang.

Blick in den Zielhang.



Selbst Hirscher schaut bei Ligety ab
"Mr. Giant Slalom", der den Disziplinen-Weltcup 2008, 2010 und 2011 für sich entschieden hat, fährt mit seinen Head-Wunderwaffen Linien, von denen die anderen nur träumen. Selbst Österreichs Superstar Marcel Hirscher gesteht neidlos, dass er bei Ligety "abschaut", um halbwegs mit ihm Schritt halten zu können.

Begleitet von seinen Eltern Bill und Cyndi stieg Ted im Alter von zwei Jahren erstmals auf die Ski. Im Alter von zehn Jahren trat Ligety dem Skiclub seiner Heimat Park City bei, im Sommer vertrieb er sich die Zeit beim Fußballspielen, Wasserskifahren und Mountainbiken.

Spätstarter
Ligetys Ski-Ergebnisse im Jugendalter waren zunächst mittelprächtig. Als 13-Jähriger startete er bei Jugend-Olympia, im Riesentorlauf hatte er als 73. 15 Sekunden Rückstand auf den Schnellsten. Das gab ihm aber lediglich die Portion Extramotivation, um noch härter an sich zu arbeiten. Inspiriert wurde Ligety vor allem von der Olympia-Goldfahrt von Tommy Moe 1994 in der Abfahrt in Lillehammer.

2002 schloss Ligety die Wintersportschule ab, wenig später wurde er in die US-Nationalmannschaft berufen. Zu seinem ersten Weltcup-Einsatz kam Ligety am 22. November 2003 ausgerechnet in Park City, im Riesentorlauf verpasste er die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Die ersten Weltcup-Punkte fuhr er am 29. Februar 2004 als Slalom-23. in Kranjska Gora ein.

Schon 15 Weltcupsiege
Weltcup-Sieg Nummer eins durfte Ligety - wenige Wochen nach seinem Olympia-Gold-Coup - am 5. März 2006 im Riesentorlauf in Yongpyong feiern. Seitdem ließ er 14 weitere (alle im Riesentorlauf) und nun einen Goldregen in Schladming folgen.