1. Statement

400 Männer und ein Baby? – jetzt spricht Bonnie Blue über Fake-Schwangerschaft

Die 26-Jährige kolportierte, dass ihre sogenannte "Zuchtmission" erfolgreich war und sie heuer ein Baby von einem der 400 Männer erwartet. 

Das 26-jährige Model Bonnie Blue sieht den grassierenden Zweifeln an ihrer Mutterschaft mit demonstrativer Gelassenheit entgegen. Nachdem die Britin im vergangenen Monat verkündet hatte, ihre vieldiskutierte „Zucht-Mission“ – an der nach eigenen Angaben rund 400 Männer beteiligt gewesen sein sollen – sei von Erfolg gekrönt, rissen die Spekulationen um ein kalkuliertes PR-Manöver nicht ab. Gegenüber dem Magazin Us Weekly stellte Blue nun jedoch klar, dass ihr die öffentliche Glaubwürdigkeit ihres Zustands zweitrangig sei.

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Die Strategie des Zweifels

„Es ist nicht meine Aufgabe, sie davon zu überzeugen, dass ich tatsächlich schwanger bin“, hielt die 26-Jährige fest. Die anhaltende Skepsis der Beobachter betrachte sie primär als geschäftsdienlich: Mehr Zweifel würden schlichtweg zu einer höheren Anzahl an Kommentaren und Zugriffszahlen auf ihren Kanälen führen.

Bonnie Blue geht in ihrer Reaktion auf die Kritiker sogar noch einen Schritt weiter und begegnet den Skeptikern mit Sarkasmus. Sie bezog sich auf Kommentare, wonach die Öffentlichkeit selbst bei einem Anblick mit Säugling von einer Puppe ausgehen würde. „Also genießt es, mir dabei zuzusehen, wie ich dieses Jahr eine Puppe herumtrage, denn ich bin schwanger, aber es macht mir überhaupt nichts aus, wenn die Leute mir nicht glauben“, so Blue. Ungeachtet ihres behaupteten Zustands kündigte sie zudem „viel Spring-Break-Content“ an; die geplante Teilnahme an derlei Veranstaltungen solle belegen, dass sie trotz Schwangerschaft weiterhin aktiv bleibe.


 

Juristische Unbill in London und Indonesien

Das massive öffentliche Interesse könnte der Influencerin auch als Ablenkung von ihren gravierenden rechtlichen Problemen dienen. Anfang März wurde Blue wegen der Verletzung des öffentlichen Anstandes angezeigt. Der Hintergrund: Ein Video vor der indonesischen Botschaft in London, in dem sie sexuelle Handlungen mit einer indonesischen Flagge simulierte. Bereits zuvor war sie aus Bali abgeschoben worden, da sie im Verdacht stand, dort pornografisches Material produziert zu haben.

Am 22. April hat sich das Model vor Gericht zu verantworten. Im Falle einer Verurteilung droht Bonnie Blue eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten. Währenddessen reißen die Diskussionen in ihrer Anhängerschaft nicht ab: Bereits nach einem Urlaubsvideo aus Mexiko vermuteten Follower, dass es sich bei dem vermeintlichen Babybauch lediglich um eine Prothese aus Silikon handle.

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