Wie US-Medien berichten soll der Milliardär heimlich seine Segeljacht "Koru" veräußern wollen, da diese zu groß für einige Luxus-Häfen dieser Welt sei.
Ist dem Amazon-Gründer sein Luxus-Spielzeug etwa zu sperrig geworden? Milliardär Jeff Bezos (62) plant Medienberichten zufolge, sich von seinem gigantischen Segelschiff „Koru“ zu trennen. Das beispiellose Luxusproblem: Der 500-Millionen-Dollar-Koloss ist schlichtweg zu groß für die meisten Häfen dieser Welt.
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Ein „schwimmender Palast“ der Superlative
Wie das US-Promi-Portal „Page Six“ berichtet, soll die XXL-Jacht bereits heimlich, still und leise zum Verkauf stehen. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, darf sich auf pure Dekadenz freuen. Ein Insider beschreibt die 127 Meter lange Konstruktion treffend als „schwimmenden Palast“. Die Ausstattung lässt wahrlich keine Wünsche offen: Ein gigantischer Pool auf dem Achterdeck, ein exklusiver Sitzbereich ganz vorne am Bugspriet und gleich mehrere Luxus-Lounges, die sich über drei offene Decks verteilen. Bis zu 18 Gäste können an Bord residieren und sich unter anderem in einem eigenen Kino oder in mehreren Konferenzräumen die Zeit vertreiben. Für das leibliche Wohl und den reibungslosen Ablauf sorgt eine rund 40-köpfige Crew.
Teures Zubehör: Ein Beiboot für 75 Millionen
Gigantisch ist jedoch nicht nur die Hauptjacht, sondern auch das dazugehörige Begleitschiff. Die 75 Meter lange „Abeona“ schlägt alleine mit rund 75 Millionen Euro zu Buche und bietet Platz für weitere 45 Personen. Neben reichlich Stauraum für Jetskis und anderes kostspieliges Wasser-Equipment verfügt der Kahn sogar über einen eigenen Hubschrauber-Hangar. Ob dieses XXL-Zubehör bei einem möglichen Verkauf der „Koru“ inkludiert ist, bleibt vorerst unklar. Sicher ist jedoch: Der Unterhalt ist nichts für ein schmales Börserl. Rund 30 Millionen Dollar sollen jährlich für den laufenden Betrieb beider Schiffe anfallen.
Zu groß für Monaco und Costa Rica
Der wahre Trennungsgrund dürfte aber weniger bei den horrenden Fixkosten liegen, sondern vielmehr an der mangelnden Praktikabilität. Als eine der größten Segeljachten der Welt hat die „Koru“ schlicht ein handfestes Platzproblem. Erst kürzlich musste das Schiff während einer Costa-Rica-Reise von Bezos vor der Küste ankern, da ein Einlaufen in den Hafen unmöglich war. Dasselbe Schicksal ereilte den Milliardär beim Formel-1-Grand-Prix in Monaco im Jahr 2025, wo ihm das Anlegen im berühmten Hafenbecken ebenfalls verwehrt blieb.
Dieser Umstand zieht sich übrigens wie ein roter Faden durch die kurze Geschichte des Schiffes. Schon bei der Fertigstellung in Rotterdam sorgte die schiere Größe für einen ordentlichen Eklat. Die gigantischen Masten passten nicht unter der historischen Koningshaven-Brücke hindurch. Die Pläne, das denkmalgeschützte Bauwerk für Bezos kurzerhand teilweise abzubauen, scheiterten an massiven Protesten der lokalen Bevölkerung. Die Aktion wurde abgeblasen und die Jacht musste letztendlich ohne ihre Masten aus der Werft geschleppt werden. Nun scheint das andauernde Größenproblem das Schicksal der „Koru“ bei ihrem prominenten Besitzer endgültig besiegelt zu haben