Die Party-Woche der Queen

Diamond Jubilee

Die Party-Woche der Queen

Am kommenden Wochenende zeigt sich London wieder im vollen imperialen Glanz.

Eigentlich war es mehr Zufall, dass die britische Queen zur Königin wurde. Hätte ihr Onkel, Edward VIII., nicht partout auf der Ehe mit der Amerikanerin Wallis Simpson bestanden, wäre Elizabeths Vater vermutlich nie König geworden. Doch Edward war hartnäckig und bescherte den Briten so zum zweiten Mal in ihrer Geschichte eine Königin, die bis zum ­diamantenen Thronjubiläum regiert (den Rekord hält Elizabeths Vorfahrin, Königin ­Victoria).

Brot und Spiele
Gefeiert wird das Ereignis ausgerechnet in einem Jahr, in dem Großbritannien sich auch als Austragungsstätte der 100. Olympischen Spiele präsentiert. Ob die Feierlichkeiten ein gigantischer Werbefeldzug für das krisengeschüttelte Land und die Institution der Monarchie sind, sei dahingestellt. Ihren Untertanen beschert die Queen jedenfalls ein tagelanges Spektakel mit Bootsparade, Partys und Straßenfesten – und einem extra Feiertag.

Das Empire feiert mit. Elizabeth II. ist übrigens nicht nur Königin Großbritanniens – sie ist auch Staatsoberhaupt von Kanada, Australien, Neuseeland, Jamaica, den Bahamas und etlichen weiteren Inselstaaten. Als Souverän Großbritanniens musste sie schon mehrmals gute Nerven beweisen: 1981 wurden während der Geburtstagsparade sechs Schüsse auf sie abgefeuert. Im gleichen Jahr erwachte sie zum Anblick von Michael ­Fagan, der nächtens in ihr Schlafzimmer im Buckingham Palast eingedrungen war.

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