Countdown

Cosmó: "Der blaue Stern bleibt auch nach dem ESC!"

Am 16. Mai rockt uns Cosmó den Song Contest. Bis dahin trainiert er "was das Zeug hält". Am Samstag trat er deshalb auch bei der ESC-Preparty "Eurovision in Concert" in Amsterdam auf. 

Jetzt ist es nur noch grob ein Monat, bis Cosmó mit seinem Bandkollegen Sandro Humitsch im ESC-Finale in Wien mit "Tanzschein" um möglichst viele Punkte für Österreich rittert. Die Tage zählt der 19-Jährige noch nicht. Aber: "Ich trainiere jetzt schon jeden Tag, was das Zeug hält", sagte er im APA-Interview in Amsterdam. Dort trat er am Samstag bei der ESC-Preparty "Eurovision in Concert" auf. Eine willkommene Gelegenheit, um an der Bühnenpräsenz zu arbeiten, sagte er.

Cosmó:
© APA/LUKAS WODICKA

Cosmó:
© ORF

"Die Challenge ist, die Bühne einzunehmen, sich groß zu machen. Das holt die Fans ab", weiß Cosmó (bürgerlich: Benjamin Gedeon). Da die Bühne in Amsterdam ähnlich groß wie jene in der Wiener Stadthalle sei, handle es sich um eine gute Übung. Zwar war mit 27 von 35 ESC-Startern fast das ganze Feld in den Niederlanden vertreten, aber es sei dennoch viel entspannter. "Man kann es ein bisschen mehr genießen, weil ohne Voting weniger Druck da ist. Für die Fans ist es auch schön, weil man die Acts hier oder dort auch noch treffen kann. Es ist nicht so durchgetaktet wie beim ESC selbst", sagte er.

Cosmó:
© zeidler

Topfans aus der Schweiz

Und in der Tat liefen Cosmó und Sandro neben Burgenländern auch Schweizer Fans über den Weg, die die Tiermasken der Background-Tänzer aufwendig nachgebastelt haben. "Es ist surreal, dass Fans sich so intensiv daran beteiligen und so viel Mühe geben. Der Schweizer Fan hat zehn Stunden daran gearbeitet. Ich finde das richtig cool. Das ist ein Motivationsschub für mich."

Cosmó:
© ORF

Neben den Masken und den Tanzschritten sticht natürlich auch Cosmós blauer Stern hervor. "Der wird nach dem ESC auf jeden Fall bleiben. Fans können sehr gut mit ihm connecten. Sie malen ihn sich auch selbst auf. Das ist für mich die größte Freude, weil sich eine Gemeinschaft um das Ganze herum bildet", sagte Österreichs ESC-Starter. Nach dem Megaevent wolle er ihn aber nur noch bei Auftritten tragen. "Dann sieht man mich auch mal ohne Stern und die Person dahinter."

Benjamin lässt sich treiben

Und wie geht es der Person Benjamin Gedeon im ESC-Trubel? "Am leichtesten fällt es mir, wenn ich mich ein bisschen davon treiben lasse. Ich bin ein Mensch, der sehr viel plant und sich alles selber einteilt. Da ich aber jetzt so ein großartiges Team um mich habe - Sandro, den Verlag, das Label, das Team vom ORF - kann ich mich mehr treiben lassen und mich auf Auftritte und Interviews konzentrieren", sagte der Sänger. Überhaupt sei alles gut, solange er die Message von "Tanzschein" im Kopf behalte: "Wir möchten die Menschen zum Tanzen bringen. Das ist mein Ziel für jeden Tag."

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten