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Staatsoper

First Lady lud am Weltfrauentag zur Gala mit Netrebko-Hoppala und Stürmer-Show

Am heutigen Weltfrauentag verwandelte sich die Wiener Staatsoper unter dem Ehrenschutz von Doris Schmidauer in ein emotionales Zentrum weiblicher Solidarität, bei dem Christina Stürmer ihr Debüt im Haus am Ring feierte. 

Die Wiener Staatsoper wurde am Sonntag, dem 8. März, zur Bühne einer eindrucksvollen Demonstration weiblicher Schaffenskraft. Unter dem Titel „RISE! – Women‘s Voices for Change“ vereinten sich namhafte Künstlerinnen zu einem Benefizkonzert, das weit über den musikalischen Genuss hinaus ein kraftvolles Signal für Gleichberechtigung und Solidarität aussandte.

Christina Stürmer und Doris Schmidauer.

Christina Stürmer und Doris Schmidauer.

© Andreas Tischler

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Austropop-Königin feiert Staatsopern-Debüt

Für Christina Stürmer, die unangefochtene Ikone des heimischen Pop, markierte dieser Weltfrauentag einen persönlichen Meilenstein. „Es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich in der Staatsoper singe. Ich war bis jetzt erst einmal als Besucherin dort“, gestand die Künstlerin sichtlich bewegt. An der Seite von Powerfrauen wie der Star-Geigerin Lidia Baich, Ilia Staple, Rachelle Jeanty und der jungen iranischen Stimme Vazista verlieh sie der Forderung nach Sichtbarkeit und Respekt eine rockige Note.

Bettina Leidl und Danielle Spera.

Bettina Leidl und Danielle Spera.

© Andreas Tischler

Stürmer nutzte die Bühne auch für einen gesellschaftspolitischen Appell: „Der Weltfrauentag feiert einerseits die Erfolge und Stärke von Frauen – andererseits erinnert er uns daran, dass wir noch lange nicht am Ziel sind und weiterkämpfen müssen. Es braucht von Grund auf einen Mentalitätswandel: Frauen müssen die gleichen Chancen haben, ihre Talente zu entfalten.“

Billie Thanner 

Billie Thanner 

© Andreas Tischler

Prominenz in der Loge und ein kleiner „Fauxpas“

Die Initiative, die unter dem Ehrenschutz von Doris Schmidauer steht, lockte auch internationale Operngrößen an. So ließ es sich Anna Netrebko nicht nehmen, dem Event beizuwohnen. Gut gelaunt und in einem auffälligen Ensemble im „Punschkrapfen-Look“ posierte sie für die Fotografen gemeinsam mit der First Lady und Staatsopern-Direktor Bogdan Roščić.

First Lady lud am Weltfrauentag zur Gala mit Netrebko-Hoppala und Stürmer-Show
© Andreas Tischler

Ein kleiner Schreckmoment blieb der Diva jedoch nicht erspart: Beim Posieren in der Loge drohte ihr kurzes Röckchen ein wenig zu weit nach oben zu gleiten. Mit gewohnter Souveränität verhinderte Netrebko jedoch den drohenden Fauxpas, indem sie den Saum geistesgegenwärtig mit der Hand fixierte.

First Lady lud am Weltfrauentag zur Gala mit Netrebko-Hoppala und Stürmer-Show
© Andreas Tischler

Teresa Vogl und Lidia Baich.

Teresa Vogl und Lidia Baich.

© Andreas Tischler

Ein Chor der Solidarität

Der emotionale Höhepunkt des Vormittags, der auch live auf ORF III übertragen wurde, war zweifellos der Auftritt von rund 2000 Frauen, die gemeinsam ihre Stimmen erhoben. Dieses imposante Ensemble unterstrich das Motto des Tages: Weibliche Stärke ist dann am wirkungsvollsten, wenn sie in kollektiver Solidarität auftritt.
Einleitung (separat)

Christine Klimaschka und Michel Meyer. 

Christine Klimaschka und Michel Meyer. 

© Andreas Tischler

Am heutigen Weltfrauentag verwandelte sich die Wiener Staatsoper unter dem Ehrenschutz von Doris Schmidauer in ein hochemotionales Zentrum weiblicher Solidarität, bei dem Christina Stürmer ihr umjubeltes Debüt im Haus am Ring feierte und 2000 Frauen gemeinsam ein lautstarkes Zeichen für Gleichberechtigung setzten.

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