Alarmierend

Große Sorge um Natascha Kampusch nach Zusammenbruch: "Lebt in eigener Welt"

Zwei Jahrzehnte nach ihrer  Selbstbefreiung versetzt der aktuelle Zustand von Natascha Kampusch (38) ihre Familie in Alarmbereitschaft. 

Das Schicksal von Natascha Kampusch bewegt die Welt seit ihrem Verschwinden am 2. März 1998. Doch zum 20. Jahrestag ihrer Flucht im Jahr 2006 dringen erschütternde Details über ihren derzeitigen  Gesundheitszustand  an die Öffentlichkeit. Ihre Schwester Claudia Nestelberger, die heute ihre Angelegenheiten regelt, zeichnet ein düsteres Bild.

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„Es ist herzzerreißend“

Laut der Familie ist Natascha Kampusch derzeit kaum wiederzuerkennen. Die einstige Redegewandtheit vor der Kamera sei völlig verschwunden:

  • Isolation: Sie lebe meist in einer „eigenen Welt“.
  • Rückfall: Die Schwester beschreibt den Zustand als eine neue „Art der Gefangenschaft“.
  • Hilflosigkeit: Die Familie fühle sich angesichts des Zusammenbruchs machtlos.

Dokumentation beleuchtet die Hintergründe

Passend zur aktuellen Lage widmet sich Journalist Christoph Feurstein in der Dokumentation „Natascha Kampusch – Gefangen in Freiheit“ ihrem Lebensweg. Feurstein, der 2006 das weltweit beachtete erste Interview mit ihr führte, blickt auf die Jahre zurück, in denen Kampuschs Geschichte immer wieder angezweifelt wurde. Insgesamt fünf Untersuchungen – unter anderem durch das FBI und das deutsche BKA – mussten die Schilderungen der heute 38-Jährigen überstehen.

Angst vor Medienrummel

Die Familie hofft nun, durch die Offenlegung der Ursachen für Nataschas Zusammenbruch Verständnis für ihre Lage zu schaffen.

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