Die Königin ist gern gesehener Stammgast in der Mozartstadt. Silvia ließ es sich nicht nehmen, für Rolando Villazón zu applaudieren.
Mit großer Strahlkraft wurde die 70. Salzburger Mozartwoche eröffnet. Im Mittelpunkt stand der 270. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart, Salzburgs berühmtestem „Sohn“. Unter der Intendanz von Rolando Villazón wurde der Komponist nicht nur geehrt, sondern mit sichtbarer Leidenschaft gefeiert.
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In Villazóns Inszenierung der „Zauberflöte“ trat Mozart selbst als Figur auf und „entflog“ zum Finale der Bühne. Diese symbolische Szene sorgte für starke Emotionen und wurde mit tosendem Applaus quittiert. Auch Schwedens Königin Silvia, die für die Mozartwoche mehrere Tage in Salzburg weilt, zeigte sich begeistert und applaudierte im Publikum.
"Mozart lebt!"
Bei der anschließenden Premierenfeier präsentierte sich Villazón bestens gelaunt. Mehr als zwanzig Minuten lang bedankte er sich persönlich bei jedem einzelnen Ensemblemitglied und richtete seine letzten Worte an Mozart selbst. „Mozart lebt – ich bin so glücklich“, sagte der Intendant bewegt. Das Publikum reagierte erneut mit langanhaltendem Applaus. Villazón führte bei der Produktion auch Regie.
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Gesehen wurden Gery Keszler, Susanne Riess-Hahn mit ihrem Ehemann Johannes Hahn, Festspielpräsidentin Kristina Hammer mit Markus Hinterhäuser und Lukas Crepaz, Arabel Karajan, Johannes Graf Moy sowie Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum.
Gio Hahn und Susanne Riess-Hahn.
Die Eröffnung der 70. Salzburger Mozartwoche setzte damit einen festlichen Akzent im Salzburger Kulturkalender und markierte einen würdigen Auftakt des Jubiläumsjahres zu Ehren Wolfgang Amadeus Mozarts.